Mai 262015
 

(Alle drei Teile zusammengefasst in einem Beitrag findet Ihr hier)

Ich habe vor zwei Jahren schonmal zwei Beiträge [1,2] veröffentlicht, die sich mit Musikorganisation beschäftigen. Ein versprochener dritter Teil steht immer noch aus. Den fehlenden Teil möchte ich hier nicht liefern, sondern stattdessen nochmal einen kompletten Abriss über die sinnvolle Musikorganisation für Tanzlehrer/Tanzschulen schreiben.

Durch das Schreiben der alten Beiträge hat sich mein Blick auf das Thema verändert, so dass ich meine Organisation weiter optimiert habe. Außerdem schienen mir im Nachhinein die Beiträge zu wenig fokussiert, was eine komplette Neubearbeitung sinnvoll macht. Wie schon beim letzten Mal sind drei Beiträge mit folgender Gliederung geplant.

I. Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen
a) Warum schreibe ich den Artikel?
b) Welches Ziel hat (m)eine Musikorganisation?

II. Die optimale Verwaltungssoftware
a) Anzeigen für Kursteilnehmer
b) Server/Client Anwendung
c) Kosten
d) Nachteile

III. Der Schlüssel zum Erfolg: Metadaten
a)
Relevante Metadaten für Tanzlehrer/Tanzschulen
b) Wozu die ganzen Daten?

Warum schreibe ich den Artikel?

Das ich mich jetzt hinsetze und diesen Beitrag schreibe hat primär die folgenden Beweggründe:

  • Ich beschäftige mich mit der Verwaltung und Katalogisierung von Musik seit ca. 1998.
  • Ich habe in unterschiedlichen Tanzschulen gearbeitet und konnte deren Musikorganisation (bzw. Nicht-Organisation) kennenlernen und erleben.
  • Als Tanzlehrer habe ich Erfahrung mit Musikauflegen während des Unterrichts und auf diversen Veranstaltungen wie Turnieren, Bällen und (Tanz-, Hochzeits-, Geburtstags-)Partys.

Welches Ziel hat (m)eine Musikorganisation?

Als ich angefangen habe, war alles noch sehr einfach. Für meine wenigen Musiktitel reichte es mir vollkommen, nur Interpreten und Titel zu erfassen und zwei oder drei Playlisten zu erstellen, um den Überblick zu behalten. Aber Sammlungen wachsen und je größer die Sammlung, desto höher der Organisationsaufwand. Zumindest wenn man nicht von Anfang an sehr strukturiert vorgeht. Denn beim Erweitern einer vorhandenen, aber zu rudimentären Strukturierung steht man immer vor dem Problem, dass alle vorhandenen Inhalte an die neue Logik anpassen muss.

Daher spart es viel Zeit, wenn man sich vorher ein paar Gedanken zur Organisation und Strukturierung seiner Sammlung macht. Und darum macht es Sinn, meine Artikelreihe zu lesen 😉

Wichtig ist, dass man sich von Anfang an klar macht, welche Probleme man mit Hilfe seiner Organisationsstruktur lösen bzw. vermeiden möchte. Denn damit ist die Zielsetzung festgelegt.

  • Gerade in Tanzschulen wird die Musik oftmals von unterschiedlichen Leuten verwendet. Eine gute, durchdachte Musikorganisation befähigt jeden Mitarbeiter/Kollegen, spontan passende Lieder für den Unterricht zu finden.
  • Viele gute Lieder werden nur selten (oder nie) gespielt, weil man vergessen hat, dass sie da sind. Das trifft natürlich umso mehr dann zu, wenn die Sammlung von unterschiedlichen Nutzern verwendet wird. Auch in einer sehr großen Musiksammlung sollte man seine Lieder „irgendwie“ wiederfinden.

Kurz und knapp ist meine Zielsetzung also: auch unterschiedliche Nutzer sollen gute Lieder „irgendwie“ finden können. Um das Ziel zu erreichen sind zwei Hilfmittel notwendig:

  1. Eine Software, die uns bei der Striukturierung bestmöglich unterstützt und
  2. die richtigen Metadaten, die die Informationen bereithalten.

Zu beiden Hilfsmitteln schreibe ich in den folgenden beiden Beiträgen.

(Weiter zu Teil II)

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