Jan 022008
 

Kennt nicht jeder das Problem mit dem „Blubb“? Nein, nicht das mit dem Spinat, das mit dem „Blubb“ der Getränketüten. In den letzten Jahren gab es eine regelrechte Flut von Inovationen größerer und kleinerer Art auf dem Getränketütenmarkt. Die Tüten, an denen eine Lasche zum abreißen vorperforiert ist, ist fast gänzlich aus den Regalen verschwunden. Stattdessen gibt es jetzt Schraubverschlüsse, nach deren öffnen man beim erstmaligen verwenden einen zusätzlichen Verschluss entfernen muss, der wiederum wahlweise aus relativ festen Kunststoff oder aus dünnem Alupapier besteht. Andere haben einen wiederverschließbaren Aufreißverschluss, deren Kanten sich beim wiederschließen unter der Öffnung verhaken und andere Drehverschlüsse öffnen beim erstmaligen Losschrauben selber eine weitere Versiegelung.

Egal wieviele Probleme gelöst wurden, eines bleibt bei allen Verschlüssen, unabhängig davon wo sie platziert sind, bestehen: beim ausgießen aus der noch fast vollen Tüte ist schnell was verschüttet. Das Problem mit dem „Blubb“. Ich sehe jetzt schon die Kommentare (rhetorisches Mittel; ich rechne nicht wirklich mit Kommentaren hierzu 😉 ), in denen vorgeschlagen wird, ein Loch in die dem Ausguss gegenüberliegende Seite zu machen. Kaum einer wird es aber nach Gebrauch mit Klebstreifen (z.B. mit welchen von Tesa®) verschließen und wozu dann wiederverschließbare Verschlüsse? Außerdem: wenn die Tüte noch voll ist und (oder) jemand ungeschickt genug ist, „blubbt“ es zwar nicht mehr vorne raus, „schwabbt“ dafür aber hinten durchs Druckausgleichsloch.

Das wäre die Stelle, an der man anfangen könnte, die Getränketütenindustrie zu verteufeln. Dabei liegt die Lösung doch so nah.

Das Problem ist eigentlich nur die Haltung. Und Ihr könnt mir glauben, mit „Haltung“ kennt sich jeder Tänzer aus 😉 In der Regel wird die Tüte wohl wie in folgendem Bild dargestellt „bedient“:

Falsch

Wenn man dazu übergeht, die Tüten anders zu handhaben, gehört das „Blubb“ Problem bei Tüten bald der Vergangenheit an. So sollte es gehen:

Richtig

Wusstet Ihr übrigens das Handmodells super teuer sind? Meinem Handmodell reicht es, meinen Blog als Referenz für weitere Bewerbungen angeben zu dürfen. Dafür vielen Dank 😉

Mein Dank geht hier insbesondere an den, der mir diesen genialen Trick verraten hat und mir dessen Veröffentlichung erlaubt hat, sowie dessen Vater, der die Idee hatte. Und natürlich an meine Eltern, die mich immer und bei allem unterstützt haben.

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