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	<title>StFeder.de Livetime Blog</title>
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	<description>Streifzug durch ein Leben</description>
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			<title>StFeder.de Livetime Blog</title>
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		<title>Musikorganisation für Tanzlehrer/Tanzschulen . Teil 2</title>
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		<comments>http://blog.stfeder.de/2013/03/19/musikorganisation-fur-tanzlehrer-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 22:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[JRiver Media Center]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundlage Die Datenbank Die Grundlage für die Organisation von Musik, nicht nur für Tanzlehrer, ist die Datenbank, in der Informationen über die jeweiligen Stücke erfasst sind. Selbstverständlich werden Titel und Interpret erfasst, sowie die Dauer eines Liedes. Man will schließlich wissen, um welches Lied es sich handelt. Zusätzlich kann man das Album einpflegen und ein (zumindest grobes) Genre. Das empfiehlt <a href='http://blog.stfeder.de/2013/03/19/musikorganisation-fur-tanzlehrer-teil-2/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;">Grundlage </span><span style="color: #808080;">Die Datenbank</span></p>
<p>Die Grundlage für die Organisation von Musik, nicht nur für Tanzlehrer, ist die Datenbank, in der Informationen über die jeweiligen Stücke erfasst sind.</p>
<p>Selbstverständlich werden <strong>Titel</strong> und <strong>Interpret</strong> erfasst, sowie die <strong>Dauer</strong> eines Liedes. Man will schließlich wissen, um welches Lied es sich handelt. Zusätzlich kann man das <strong>Album</strong> einpflegen und ein (<span style="color: #808080;">zumindest grobes</span>) <strong>Genre</strong>. Das empfiehlt sich für alle Musiksammlungen und ist nicht spezifisch für Tanzmusik. Mit diesen Basis-Informationen kann man immerhin Liedwünsche erfüllen und schnell Listen für eine Schlagerparty oder Rockfete erstellen.</p>
<p>Wie in <a title="Musikorganisation für Tanzlehrer . Teil 1" href="http://blog.stfeder.de/2013/03/11/musikorganisation-fur-tanzlehrer-teil-1/">Teil 1</a> dargestellt halte ich darüber hinaus folgende Datenbankeinträge für notwendig, um als Tanzlehrer Musik effizient zu managen:</p>
<ul>
<li>welcher <strong>Tanz</strong> passt zum Lied</li>
<li>Takte (<span style="color: #808080;">oder schlechter: Schläge</span>) <strong>pro Minute</strong></li>
<li>Dauer bis zum einsetzen des Taktes (<strong>Auftakt</strong>)</li>
<li>Skala: wie gut ist das Lied (<strong>Liedwertung</strong>)</li>
<li>Skala: wie gut ist das Lied <strong>tanzbar</strong></li>
</ul>
<p>Eher aus persönlichem Ehrgeiz als mit wirklichem Nutzwert markiere ich zusätzlich, ob ein Lied <strong>Gesang</strong> enthält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large;">Handling </span><span style="color: #808080;">Das Programm</span></p>
<p>Die Fülle an Informationen erfordert natürlich ein leistungsfähiges <strong>Verwaltungsprogramm</strong>, das einem bei der Auswahl der Musik unter die Arme greift. Als Tanzschule/-lehrer muss man sich meist zwischen zwei Dingen entscheiden: entweder man nutzt ein DJ-Programm, und macht Abstriche bei der Verwaltung oder man nutzt eine Musikverwaltung und macht Abstriche bei den DJ-Funktionen. Meine Entscheidung ist schon vor Jahren auf JRiver gefallen, ein Programm, dass vor allem eine leistungsfähige Verwaltung bietet.</p>
<p>Einziges echtes <strong>Manko</strong> für den Tanz-Bereich: man kann Lieder zwar in der Geschwindigkeit ändern, man benötigt dafür aber mindestens drei Klicks. Die <strong>Vorteile</strong> und warum jede Tanzschule dieses Programm einsetzten sollte, erkläre ich in Teil 3. Jetzt aber erst mal zum Handling der Datenbank.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://lh5.googleusercontent.com/--6f0qTsUhpg/UUhfdqQSYdI/AAAAAAAAJTU/BuqY0IszoxA/s1200/MC18.2.jpg"><img class="aligncenter" title="Screenshot zu JRiver Media Center" alt="Screenshot zu JRiver Media Center" src="https://lh5.googleusercontent.com/--6f0qTsUhpg/UUhfdqQSYdI/AAAAAAAAJTU/BuqY0IszoxA/s800/MC18.2.jpg" width="288" height="211" /></a></p>
<p>Im &#8220;<a title="JRiver Media Center 18" href="http://www.jriver.com/index.html">JRiver Media Center</a>&#8221; kann man sogenannte &#8220;Smartlists&#8221; erstellen, die einem viel Arbeit abnehmen, wenn man eine gut gepflegt Datenbank besitzt. Im linken Bereich werden angelegte Smartlists angezeigt. Die oberen sind nichts besonderes und umfassen lediglich jeweils <strong>alle Lieder eines Tanzen</strong>. Klickt man also links auf &#8220;<span style="color: #008000;">Quickstep</span>&#8221; bekommt man alle Lieder angezeigt, die als Tanzattribut &#8220;Quickstep&#8221; enthalten, also auch solche, die sowohl &#8220;Quickstep&#8221; als auch &#8220;Foxtrott&#8221; und &#8220;Cha Cha&#8221; zugleich sind.</p>
<p>Um sich innerhalb einer solchen Tanzliste besser zurecht zu finden, gibt es unten links die Möglichkeit, weiter zu <strong>differenzieren</strong>. Klickt man nach der Auswahl des Tanzes z.B. auf &#8220;<span style="color: #008000;">Einstieg</span>&#8220;, werden nur die Lieder des Tanzes aufgelistet, die sehr gut tanzbar sind. Weniger wichtig ist für den Einstieg, dass das Lied an sich gut ist. Außerdem werden keine Lieder angezeigt, deren Auftakt länger als eine halbe Minute dauert, oder die schneller sind als normale Vertreter des jeweiligen Tanzes. Bei der Auswahl &#8220;<span style="color: #008000;">Fortgeschrittene</span>&#8221; ist es nicht mehr so wichtig, das der Takt deutlich zu hören ist, dafür werden hier nur Lieder aufgelistet, die besonders gut gefallen. (<span style="color: #808080;">Der Vollständigkeit halber: Zwischen den Ausdifferenzierungen gibt es große Schnittmengen; viele Lieder tauchen z.B. sowohl in der Liste &#8220;</span><span style="color: #008000;">Einstieg</span><span style="color: #808080;">&#8221; als auch in der Liste &#8220;</span><span style="color: #008000;">Fortgeschrittene</span>&#8220;<span style="color: #808080;"> auf</span>)</p>
<p>Diese <strong>Vorselektion</strong> erleichtert die Liedauswahl ungemein und verhindert. Das einzige Feld, das bei der Auswahl von Liedern noch beachtet werden sollte, ist das mit der freien Tanznotiz. Alles andere wird bereits von der Automatik ausreichend berücksichtigt.</p>
<p>Interessanter als diese relativ einfach strukturierten Listen sind die unter dem Abschnitt &#8220;<span style="color: #008000;">automatische Listen</span>&#8221; zu findenden Listen. In den Listen &#8220;<span style="color: #008000;">Liederpool [...]</span>&#8221; werden automatisch alle Tanzlieder für verschiedene Szenarien (<span style="color: #808080;">z.B. Unterricht, Turniertraining</span>) zusammengesucht. Dabei wird neben den Tanzattributen auch das Genre und die Dauer berücksichtigt. Es passiert also nicht, dass plötzlich ein 30-Minuten-Discofox-Mix läuft oder ein alter Schlager von Karel Gott. Vom Nutzer aktiv genutzt werden die Listen mit den seltsamen Namen wie z.B. &#8220;<span style="color: #008000;">1x | 3 | 3 | &#8212; | &#8212;- | Salsa</span>&#8220;. Das bedeutet: <span style="color: #008000;">1x</span> kommt jeder Tanz vor. Die Liste enthält <span style="color: #008000;">3</span> Lateintänze (<span style="color: #808080;">also Cha Cha, Rumba, Jive; bei einer <span style="color: #008000;">4</span> wäre zusätzlich die Samba dabei</span>), <span style="color: #008000;">3</span> Standardtänze, keinen (<span style="color: #008000;">&#8212;</span>) Discofox, keinen (<span style="color: #008000;">&#8212;-</span>) Wiener Walzer und eine <span style="color: #008000;">Salsa</span>. Bei jedem Aufruf einer Liste sucht das Programm zufällig neue Lieder mit passenden Kriterien aus dem passenden Liederpool. So kann man <strong>automatisiert Listen</strong> mit Tänzen zum Durchtanzen erstellen lassen. Die sind dann wahlweise in der Turnierreihenfolge sortiert oder zufällig gemixt.</p>
<p><span style="font-size: x-large;">Ziel </span><span style="color: #808080;">Der Nutzen</span></p>
<p>Musik ist entscheidend für den Tanzunterricht. Und als Trainer möchte man vor allem im Gesellschaftsbereich nicht immer die gleichen Lieder laufen lassen. Das JRiver Media Center hilft einem zusammen mit einer gut gepflegten Datenbank dabei, den Überblick zu behalten und schnell auf alles zugreifen zu können. Der<strong> größte Vorteil</strong> dieses Systems: auch jemand, der vollkommen neu an meinem Rechner ist braucht nur eine kurze Einweisung in die Grundfunktionen des Programms und ist sofort in der Lage, gute (Tanz)Musik laufen zu lassen. Ohne auch nur einen einzigen Titel zu kennen!</p>
<p>Warum man dafür nicht auch jedes andere Programm nehmen kann, sondern das Media Center nutzen sollte, erzähle ich im nächsten Teil!</p>
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		<item>
		<title>Musikorganisation für Tanzlehrer/Tanzschulen . Teil 1</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2013/03/11/musikorganisation-fur-tanzlehrer-teil-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 22:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Musikpool Was man zu jedem Lied erfassen sollte Ein wichtiges Element des Tanzunterrichts ist Musik. Am besten ist es, wenn man einen eigenen Musikpool hat und jedes Lied kennt, damit man zu jeder Zeit und Situation das passende Stück zur Hand hat. Mit wachsendem Musikpool wird es aber immer schwieriger, jedes Lied zu kennen. Darum fängt man <a href='http://blog.stfeder.de/2013/03/11/musikorganisation-fur-tanzlehrer-teil-1/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;">Musikpool </span><span style="color: #808080;">Was man zu jedem Lied erfassen sollte</span></p>
<p>Ein wichtiges Element des Tanzunterrichts ist <strong>Musik</strong>. Am besten ist es, wenn man einen eigenen Musikpool hat und jedes Lied kennt, damit man zu jeder Zeit und Situation das passende Stück zur Hand hat. Mit wachsendem Musikpool wird es aber immer schwieriger, jedes Lied zu kennen.</p>
<p>Darum fängt man ziemlich schnell an, seine Musik <strong>nach Tänzen</strong> zu sortieren. Damit stößt man schnell an Grenzen. Was macht man, wenn man mal einen besonders langsamen oder besonders schnellen Tanz benötigt? Meist kennt man davon ein paar. Aber wenn man mehrere hintereinander benötigt, wird es eng. Oder wenn man die Geschwindigkeit über mehrere Lieder hinweg langsam steigern will (<span style="color: #888888;">ohne akustisch unschönes manuelles Anpassen der Geschwindigkeit natürlich</span>).</p>
<p>Ich habe daher die <strong>Taktschläge pro Minute</strong> in meiner Musikbibliothek erfasst. Damit habe ich die Geschwindigkeit im Griff. Jetzt muss ich mich mir nur noch merken, welche Lieder gut sind.</p>
<p>Um mir das zu erleichtern, habe ich zusätzlich eine <strong>Bewertung</strong> vorgenommen, in der ich Lieder auf einer Skala von 1 bis 5 bewerte. Sehr schnell stand ich damit vor dem Problem, dass ich manche Lieder zwar super finde, die aber schlecht tanzbar sind oder umgekehrt. Ein Mittelwert, den ich anfangs zur Bewertung solcher Lieder genutzt habe, stellte sich als wenig hilfreich heraus.</p>
<p>Ich habe daher die Bewertung gesplittet. Ich bewerte jetzt getrennt die<strong> Gefälligkeit </strong>und die<strong> Tanzbarkeit</strong> von Liedern.</p>
<p><span style="color: #888888;">Nur der Vollständigkeit halber erwähnt: ich erfasse außerdem die Zeit, die bis zum ersten (klar hörbaren) Taktschlag vergeht; ein Vorspiel von 30 Sekunden kann in manchen Situationen ungünstig sein, in anderen hingegen durchaus seinen Zweck erfüllen. Außerdem gibt es ein Feld für Notizen.</span></p>
<p>Damit dachte ich eigentlich das perfekte System zu haben. Leider gibt es immer noch eine systematische <span style="text-decoration: underline;">Lücke</span> und ein <span style="text-decoration: underline;">Problem</span>:</p>
<ul>
<li>die <span style="text-decoration: underline;">Lücke</span>: es gibt Lieder, die mir super gefallen (5 Sterne), die aber nicht Mainstream tauglich sind. Sie sollten daher im Tanzunterricht eher gemieden werden. Ich selber würde sie aber trotzdem gerne tanzen und schnell finden.</li>
<li>das <span style="text-decoration: underline;">Problem</span>: die Fülle an Informationen ist nicht mehr sinnvoll zu überblicken. Wenn man mal eben schnell ein Lied laufen lassen will, muss man <strong>9 Felder</strong> überblicken. Für jemanden, der mit dem System nicht vertraut ist, ist das unmöglich und für mich selber&#8230; ein Krampf.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="https://lh6.googleusercontent.com/-wpEXHTDmKzs/UT5Y4ykkOCI/AAAAAAAAJS4/RhjPyowujdA/s800/Musikmanagement.jpg"><img class="aligncenter" title="Musikmanagement" alt="Musikmanagement" src="https://lh6.googleusercontent.com/-wpEXHTDmKzs/UT5Y4ykkOCI/AAAAAAAAJS4/RhjPyowujdA/s800/Musikmanagement.jpg" width="800" height="65" /></a></p>
<p>Um die <span style="text-decoration: underline;">Lücke</span> zu schließen habe ich ein weiteres Feld angelegt, dass ich nur dann nutze, falls das Lied aus irgendeinem Grund nicht im Tanz<em>unterricht</em> laufen sollte. Damit hat sich die Zahl der Felder natürlich weiter erhöht.</p>
<p>Warum das am Ende sogar hilfreich ist, erkläre ich im zweiten Teil. Da stelle ich auch die Lösung vor, mit der man automatisch Listen für den Tanzunterricht erstellen lassen kann, sowie schnell das passende Lied aus seinem Pool findet.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertretergespräche</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2013/02/22/vertretergesprache/</link>
		<comments>http://blog.stfeder.de/2013/02/22/vertretergesprache/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 23:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Echt wahr?]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Verträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hatte ich die Gelegenheit, das Verkaufsgespräch eines Vertreters miterleben zu dürfen. Er hatte bei einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen angerufen. Im Vorfeld hat die Geschäftsführung mir vom Termin erzählt: Heute kommt einer vorbei, der will unsere Neukunden pro Monat fast verdoppeln. Keine Ahnung wie der das machen will, aber wir lassen den mal kommen und hören uns <a href='http://blog.stfeder.de/2013/02/22/vertretergesprache/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich die Gelegenheit, das Verkaufsgespräch eines Vertreters miterleben zu dürfen. Er hatte bei einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen angerufen. Im Vorfeld hat die Geschäftsführung mir vom Termin erzählt:</p>
<blockquote>
<p>Heute kommt einer vorbei, der will unsere <strong>Neukunden pro Monat fast verdoppeln</strong>. Keine Ahnung wie der das machen will, aber wir lassen den mal kommen und hören uns das an.</p>
</blockquote>
<p>Möglicherweise hat die Geschäftsführung im Anbahnungsgespräch alles falsch verstanden; dann war der Vertreter offenbar nicht in der Lage, sich und sein Produkt angemessen zu verkaufen. Das wäre schlimm. Noch schlimmer wäre, wenn er sich tatsächlich so angekündigt hat, denn keiner hatte das Gefühl, in Kürze einem seriösen Geschäftsmann zu begegnen.</p>
<p>Das Vor-Ort-Gespräch dauerte ca. 45 Minuten. Zunächst erfragte er im <span style="text-decoration: underline;">Smalltalk</span> einige Unternehmensdaten. Auslastung, Kapazitäten, Kosten und mehr.</p>
<p>Der Vertreter stellte sich <span style="text-decoration: underline;">danach</span> als Vertreter von Groupon vor. Groupon sei ein regional arbeitendes Magazin, in dem Gutscheine angeboten werden. Sein Angebot sollte die Geschäftsführung annehmen, weil man mit seiner Hilfe <strong>Überkapazitäten abbauen</strong> kann und <strong>keine zusätzlichen Kosten</strong> entstehen.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen stellte er folgendermaßen vor: die sogenannten Groupons werden von seinem Unternehmen verkauft. Die<strong> Anzahl der Groupons</strong> kann festgelegt werden. Der Rabatt zum Originalpreis muss mindestens 50% betragen. Die Hälfte des Grouponpreises geht an sein Unternehmen, die andere Hälfte an den Dienstleister. Real bietet der Dienstleister also <strong>75% Ermäßigung</strong>.</p>
<p>Der Geschäftsführung war das Unternehmen &#8220;Groupon&#8221; offenkundig vollkommen fremd. Erst im Laufe des Gesprächs wurde klar, dass es sich bei Groupon um ein Onlineportal handelt.</p>
<p>Viele Bedenken der Geschäftsführung konnten ausgeräumt werden. Was blieb war die Angst, dass man an potentiell normal zahlenden Kunden 75% der Einnahmen verlieren würde. Die Kundenakquise des Dienstleisters findet fast ausschließlich über den eigenen Onlineauftritt statt, sodass jeder Kunde, der per google auf das Angebot zugreifen würde, auch den Groupon finden würde und so den günstigen Preis zahlen würde.</p>
<p>Das Gegenargument des Vertreters war einfach: es würden ja nur <strong>Überkapazitäten</strong> abgebaut.</p>
<p>Das Argument schien die Allzweckwaffe gegen alle verbleibenden Ängste zu sein. Leider wurde nicht klar, warum ein Großteil der über Groupon gewonnen Kunden tatsächlich durch Groupon gewonnen werden und nicht sowieso kommen würden. Denn wenn sie sowieso kommen würden, dann würden keine Überkapazitäten verringert sondern nur der Umsatz pro Kunde reduziert.</p>
<p>Die Verhandlungen waren eigentlich gescheitert, als der Vertreter auf nochmaliges, sehr konkretes Nachfragen erklärte, der Groupon sei <strong>nur 3 Tage erreichbar</strong> und die Information über sein Erscheinen gehe am ersten Tag (oder einen Tag vorher) per Newsletter an 70.000 Mitglieder aus der Region. Nach über einer halben Stunde Verkaufsgespräch erwähnt er also damit <strong>die zentralen Punkte</strong> seines Angebotes.</p>
<p>Ich war zu diesem Zeitpunkt beratend in das Verkaufsgespräch involviert und fragte nach, warum er erst jetzt mit der Information rausrückt. Seine Antwort:</p>
<blockquote>
<p>Ich dachte sie würden das Angebot kennen.</p>
</blockquote>
<p>Ja, <span style="text-decoration: underline;">ich</span> kenne das Angebot flüchtig. Ich habe trotzdem 10 Minuten gebraucht um zu kapieren, dass er Vertreter eines Onlineportals ist, das Rabattmarken verkauft. Zuerst dachte ich nach seinen Erklärungen, es handele sich um regionales, gedrucktes Magazin. Als der Groschen bei mir dann gefallen war, fiel mir auch wieder ein, dass Groupon kürzlich äußerst negativ in den Schlagzeilen stand. Die Geschäftsführung kannte das Angebot <strong>ganz offensichtlich</strong> nicht. Auch keine vergleichbaren Angebote. Wenn dieser Vertreter dachte, die Geschäftsleitung würde das Angebot kennen oder nach seinen Erklärungen auch nur ansatzweise kennengelernt haben, dann hat er den falschen Job.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innere Uhr</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/10/04/innere-uhr/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 16:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[TaEuR]]></category>
		<category><![CDATA[TaEuR 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Turnier]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanzen an Erft und Rur haben wir dieses Jahr erfolgreich hinter uns gebracht. Mein persönliches Highlight als DJ war folgendes kurzes Gespräch mit einer Turnierteilnehmerin der Senioren IV. Sie kam nach einem Quickstep leicht gereizt zu mir und sagte: Sie müssen aber bei uns keinen Quickstep länger als 2 Minuten laufen lassen. Da ich nicht <a href='http://blog.stfeder.de/2012/10/04/innere-uhr/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tanzen an Erft und Rur haben wir dieses Jahr erfolgreich hinter uns gebracht.</p>
<p>Mein persönliches Highlight als DJ war folgendes kurzes Gespräch mit einer Turnierteilnehmerin der Senioren IV.</p>
<p>Sie kam nach einem Quickstep leicht gereizt zu mir und sagte:</p>
<blockquote>
<p>Sie müssen aber bei uns keinen Quickstep länger als 2 Minuten laufen lassen.</p>
</blockquote>
<p>Da ich nicht nur einer Meinung mit ihr war, sondern sogar dementsprechend gehandelt habe antwortete ich:</p>
<blockquote>
<p>Ich weiß, darum habe ich den auch nur 1 Minute und 45 Sekunden laufen lassen.</p>
</blockquote>
<p>Es war ein bisschen gelogen. Bei <em>exakt</em> 1:45 habe ich Stop gedrückt. Es folgt dann noch ein Ausblenden, dass ca. 3-4 Sekunden dauert. Innerhalb dieses Fades hören die Paare auf zu tanzen. Das Stück dauerte also real maximal 1:49. Das ist schon nah an den zwei Minuten. Mindestlänge des Liedes laut Turnierordnung ist 1:30. Mit meinem Druck auf Stop habe ich genau die Mitte erwischt. Ich will gar nicht darüber streiten, ob das vielleicht schon zu lang war. Ob sie mit dem Zeitempfinden Recht hatte oder nicht, spielt keine Rolle. Der Quickstep war ihr (<span style="color: #888888;">unabhängig von &#8220;echten&#8221; der Spielzeit in Sekunden</span>) offenbar zu lang und ich habe in der Folge jeden Quickstep kürzer spielen lassen.</p>
<p>Interessant fand ich die aber die sehr trotzige Antwort der sich sofort von mir abwendenden Tänzerin:</p>
<blockquote>
<p>Nein, das kann nicht sein, das war länger. Wir haben eine Choregraphie.</p>
</blockquote>
<p>Ich könnte um ganz sicher zu sein die Anzeige meines Programms überprüfen lassen; vermutlich wäre ein Nachjustieren der Choreographie aber eher sinnvoll&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Opera, Firefox, Chrome (Iron) und zurück</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/09/13/opera-firefox-chrome-iron-und-zuruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 14:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Opera]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Jahren nutze ich auf meinem Desktoprechner Opera als Internet Browser. Er läuft schnell und hat schon von Haus aus viele Features, die ich bei den Konkurrenten erst nachinstallieren muss. Trotzdem wollte ich wechseln. Vor allem drei von mir häufiger genutzte Internetseiten (der Lenovo Support, das WordPress Backend und Picasa) laufen unter Opera <a href='http://blog.stfeder.de/2012/09/13/opera-firefox-chrome-iron-und-zuruck/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Jahren nutze ich auf meinem Desktoprechner Opera als Internet Browser. Er läuft schnell und hat schon von Haus aus viele Features, die ich bei den Konkurrenten erst nachinstallieren muss.</p>
<p>Trotzdem wollte ich wechseln. Vor allem drei von mir häufiger genutzte Internetseiten (<span style="color: #808080;">der Lenovo Support, das WordPress Backend und Picasa</span>) laufen unter Opera nicht ganz rund. Unter Firefox, Chrome und IE machen die Seiten keine Probleme. Außerdem habe ich noch das <a title="Ich nutze Opera – noch" href="http://blog.stfeder.de/2012/05/25/ich-nutze-opera-noch/">Facebook-Gerücht</a> im Hinterkopf&#8230; Weil ich vor Opera Firefox verwendet habe, war das meine erste Wahl für den Umstieg.</p>
<p>Begeistert war ich schon immer von den fast grenzenlosen Möglichkeiten, die Erweiterungen in Firefox eröffnen. Nach ein paar Tagen hatte ich Firefox mit ca. 20 Erweiterungen aufgerüstet und einen sehr hohen Bedienkomfort erreicht. Dafür war der Browser langsam. Sehr langsam. Und immer wieder kam es zu längeren Aussetzern. Nachdem ich das gleiche Fehlverhalten auch bei einer befreundeten Firefoxnutzerin ohne Erweiterungen beobachten konnte, wechselte ich zu Chrome. Genauer gesagt zu SRWare Iron.</p>
<p>Der lief auch mit 20 Erweiterungen noch absolut flüssig. Trotzdem erreichte er nie den Bedienkomfort von Firefox. Und auch nicht den von Opera.</p>
<p>Und jetzt bin ich wieder bei Opera gelandet. Warum?</p>
<p>Grundsätzlich bieten Firefox und Chrome nichts, was <em>ich</em> bei Opera vermissen würde. Aber Opera hat die <del>Killer</del>features, die mir erst aufgefallen sind, als ich gemerkt habe, dass die anderen sie nicht haben.</p>
<ul>
<li>Öffnet man einen neuen Tab erscheint eine Auswahl von Favoriten (<span style="color: #808080;">Speed Dial</span>). Kennen Firefox und Chrome/Iron zwar auch, aber in Opera kann man die Seitenvorschau auch automatisch aktualisieren lassen. So sieht man (<span style="color: #808080;">bei den meisten Seiten</span>) schon sofort, ob sich seit dem letzten Besuch was geändert hat.</li>
<li>Firefox, Chrome/Iron (<span style="color: #808080;">und auch IE</span>) haben Probleme mit dem Abspeichern von Passwörtern auf diversen Seiten. U.a. für den Microsoft-Account, für freenet, für gmail. Das ist zwar streng genommen kein Browser Problem, sondern von den jeweiligen Webseite so vorgegeben (<span style="color: #808080;">Stichwort: &#8220;Autofill=off&#8221;</span>), trotzdem funktioniert das in Opera einfach perfekt. Und auch das Verwalten mehrerer Identitäten gestaltet sich bei Opera einfacher als bei den Konkurrenten.</li>
<li>Geschlossene Tabs lassen sich komfortabel wiederherstellen (<span style="color: #808080;">mit samt der Tabhistory</span>). Chrome/Iron kann das selbst mit Erweiterung nicht vernünftig und bei Firefox <del>kann man von Haus aus nur den letzten Tab wiederherstellen</del> benötigt man doppelt so viele Klicks (<span style="color: #888888;">2 Klicks Opera vs. 4 Klicks Firefox</span>).</li>
<li>Bei Opera kann man innerhalb eines Fensters private Tabs nutzen. In WordPress kann ich also als Admin angemeldet sein und im Nachbartab trotzdem sehen, wie die Seite für Besucher aussieht. Alle aus dem privaten Tab heraus geöffneten Tabs sind ihrerseits wieder privat. In Firefox und Chrome/Iron ist immer das komplette Fenster privat.</li>
<li>Auf einem 6 Jahre alten ThinkPad bleibt Firefox oft minutenlang hängen (OHNE Erweiterungen!). Opera läuft flüssig (Chrome/Iron auch).</li>
<li>Für langsame Internet-Verbindungen (<span style="color: #808080;">bei schlechtem WLAN-Empfang</span>) gibts den Opera Turbo, der allen Datenverkehr über einen Proxy umleitet und die Daten komprimiert ausliefert. Hat mir schon oft das Surfen in WLAN-Randgebieten ermöglicht.</li>
<li>Opera hat eine brauchbare Seitenleiste! Bei Firefox geht das nur per Erweiterung, bei Chrome/Iron gar nicht vernünftig.</li>
<li>Die Installation geht schneller als bei Firefox und Chrome/Iron.</li>
</ul>
<p>Negatives gibts natürlich auch.</p>
<ul>
<li>Opera kennt Erweiterungen. Aber es gibt nur wenige und kaum gute. Immerhin gibts brauchbare Erweiterungen um GoogleAnalytics &amp; Co. auszusperren <img src='http://blog.stfeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Mehr schlechtes fällt mir gerade nicht ein&#8230; Die Seiten, deren nicht funktionieren mein Wechseln angestoßen haben funktionieren übrigens in der neusten Opera Version!</p>
<p>Von daher: wer einen robusten, komfortablen Browser sucht, dem kann ich die aktuelle Version von Opera nur empfehlen!</p>
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		<title>Geschützt: Club Basics</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/09/08/club-basics/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 11:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanzen intern]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzbasic]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzschritte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<form action="http://blog.stfeder.de/wp-login.php?action=postpass" method="post">
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		<title>Ende meiner MdSp-Zeit</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/07/11/ende-der-mdsp-zeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 16:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja, keiner weiß was MdSp bedeutet. Ging mir vor einem Jahr genauso, als ich Mitglied der Unabhängigen Liste kurz &#8220;ULi&#8221; wurde. Moment &#8211; Mitglied der Liste? Ich fange mal von vorne an: vor einem Jahr wurde ich gefragt, ob ich Interesse daran hätte, einer neugegründeten Liste beizutreten und als Mitglied fürs Studierendenparlament zu kandidieren. Eine <a href='http://blog.stfeder.de/2012/07/11/ende-der-mdsp-zeit/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, keiner weiß was MdSp bedeutet. Ging mir vor einem Jahr genauso, als ich Mitglied der Unabhängigen Liste kurz &#8220;ULi&#8221; wurde. Moment &#8211; Mitglied der Liste?</p>
<p>Ich fange mal von vorne an: vor einem Jahr wurde ich gefragt, ob ich Interesse daran hätte, einer neugegründeten Liste beizutreten und als Mitglied fürs Studierendenparlament zu kandidieren. Eine Liste ist vergleichbar mit einer Partei, das Studierendenparlament kommt dem Bundestag recht nah.</p>
<p>Ich sagte ja.</p>
<p>Wir gründeten eine Liste, die unabhängig von den bereits existierenden Strömungen innerhalb wie außerhalb der Hochschule sein sollte. Wir waren der Meinung, die Hochschulpolitik braucht eine Liste, die sich ausschließlich für die Interessen der Studierenden einsetzt. Ohne dabei von anderen Abhängigkeiten beeinflusst zu sein. Warum war das nötig?</p>
<p>Nunja, es gab die Juso-HSG (SPD-nah), die LHG (liberal), Studium (kein Kommentar), AlFa (Hochschul-nah), GHG (Die Grünen), RCDS (CDU-nah), Raus in die Welt (Lobbyisten für Studierende, die ins Ausland wollen), SDS (links), LifA (Vertreter ausländischer Studierender).</p>
<p>Natürlich gilt die Gleichung &#8220;Abhängigkeit = schlecht&#8221; <strong>nicht</strong>. Aber wir fanden, dass es an der Zeit war eine Liste zu gründen, die frei von festgeschriebener Ideologie und Abhängigkeit agiert. Eine Liste, die nur den Interessen der Studierenden verpflichtet ist.</p>
<p>Es gab verschiedene Gründe, die dazu führten, dass ich auf Listenplatz eins landete und damit mein Name ganz oben auf dem Wahlzettel stand (<span style="color: #808080;">also, eigentlich gaaaanz unten auf dem langen Wahlzettel, aber immerhin als erster Vertreter der ULi</span>). Ich bekam (<span style="color: #808080;">vermutlich wegen des Listenplatzes</span>) die meisten Stimmen in der Liste. Und wurde so Mitglied des Studierendenparlaments.</p>
<p>Diese Mitgliedschaft endet (<span style="color: #808080;">gefühlt</span>) heute, denn heute wählen die neuen MdSpler den neuen Asta (<span style="color: #808080;">also quasi die Regierung</span>).</p>
<p>Die Sitzungen im Studierendenparlament waren lang (<span style="color: #808080;">nie endete eine Sitzung vor 0 Uhr, selten vor 3 Uhr</span>), aber sie waren immer interessant. Natürlich gab es Diskussionen, die vielleicht kürzen hätten ausfallen können, aber sie waren fast immer auf angenehm hohen Niveau.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>In der letzten SP-Sitzung konnte ich mich mit zwei Vertretern unterhalten, die zu den aktiveren Mitgliedern des Studierendenparlaments gehören. Es war interessant, denn ich erfuhr, dass das Studierendenparlament das ist, wofür es alle diejenigen halten, die nicht hingehen: großes Theater auf kleiner Bühne.</p>
<p>Da erzählt mir ein aktiver Teilnehmer, dass er sich vor der Sitzung mit seinem &#8220;Gegner&#8221; abgesprochen hat, welche Punkte sie diesmal besonders in Szene setzen möchten. Streitthemen vorher festgelegt.</p>
<p>Als ich zum ersten Mal an einer Sitzung teilgenommen habe, bin ich mit dem Gefühl dorthin gegangen, dass da Studenten sitzen, die alle das gleiche Ziel haben: das Studium für die Studierenden irgendwie zu verbessern. Und über den Weg wird gestritten. Ich hatte damit gerechnet, dass alle an einem Strang ziehen, weil wir alle im gleichen Boot sitzen. Denn schließlich machen wir da auch Politik für uns: es sitzen nur Studierende in den Sitzungen!</p>
<p>Aber es ist wie in der &#8220;großen&#8221; Politik: es wird um Posten geschachert und es wird übel nachgeredet. Es geht oft nicht (<span style="color: #888888;">oder nur vordergründig</span>) um Sachfragen. Persönliche &#8220;Macht&#8221; und persönliche Interessen scheinen für manche der größere Antrieb zu sein.</p>
<p>Die ULi trat in diesem Jahr nicht mehr zur Wahl an. Ich für meinen Teil weiß nicht, ob ich froh sein soll, dass ich meiner Illusionen beraubt bin.</p>
<p>Das traurigste an der Geschichte ist übrigens: ich glaube, diejenigen, die (<span style="color: #888888;">nur</span>) für eigene Interessen arbeiten und das große Theater zu spielen versuchen, sind eine Minderheit. Nur irgendwie sind die lauter als die Mehrheit&#8230;</p>
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		<title>Ein&#8230; ähm&#8230; Virus?!</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/07/07/ein-ahm-virus/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 17:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Meldung erschien heute bildschirmfüllend:   Da ich gerade keinen u-kash Gutschein zur Hand hatte, konnte ich auf die schnelle keinen korrekten Code eingeben. Und das wollte ich schon, denn im ersten Moment fühlte ich mich ertappt:   Einen Garten hatte ich tatsächlich kürzlich noch heruntergeladengewirtschaftet. Aber da ich, wie gesagt, keinen Gutschein zur Hand <a href='http://blog.stfeder.de/2012/07/07/ein-ahm-virus/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Meldung erschien heute bildschirmfüllend:</p>
<p><img class="aligncenter" title="Meldung" src="https://lh3.googleusercontent.com/-lYn6QDm_fiM/T_hvJR8NvsI/AAAAAAAAH2Q/ed2XYdOO528/s800/CIMG8021.JPG" alt="Meldung" width="800" height="600" /> </p>
<p>Da ich gerade keinen u-kash Gutschein zur Hand hatte, konnte ich auf die schnelle keinen korrekten Code eingeben. Und das wollte ich schon, denn im ersten Moment fühlte ich mich ertappt:</p>
<p> <img class="aligncenter" title="Garten" src="https://lh5.googleusercontent.com/-HOc3r2EZ-C4/T_hxu2gZ5CI/AAAAAAAAH2o/p616bNuYq9Y/s800/CIMG8021.JPG" alt="Garten" width="800" height="80" /></p>
<p>Einen Garten hatte ich tatsächlich kürzlich noch herunter<del>geladen</del>gewirtschaftet.</p>
<p>Aber da ich, wie gesagt, keinen Gutschein zur Hand hatte, las ich den Text komplett. Und, nun ja, man merkt doch recht schnell das da irgendwas nicht stimmen kann. Mal abgesehen davon, dass die Vorwürfe an sich Quatsch sind, ist auch die Formulierung&#8230; abenteuerlich.</p>
<p>Leider bekam ich die Meldung nicht weg. Kein Mausklicken, keine Tastenkombination half. [STRG]+[ALT]+[ENTF] funktionierte zwar, aber der Taskmanager ließ sich nicht starten. [ALT]+[F4] blieb wirkungslos. Auf meinem zweiten Bildschirm wurde zwar der normale Desktop angezeigt, allerdings war da nichts &#8220;klickbar&#8221;. Neustart half auch nicht: Programm startet von alleine mit.</p>
<p>Alles in Allem nicht schlecht gemacht. Losgeworden bin ich &#8220;das Ding&#8221; im abgesicherten Modus. Das Programm war dann recht leicht zu finden und einfach zu löschen. Wenn die Programmierer in Zukunft auf Paypal umsteigen, könnte die Masche vielleicht sogar funktionieren&#8230;</p>
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		<title>Ziel erreicht?</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/07/05/ziel-erreicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 14:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahlbeteiligung 2008: 35%Die Wahlbeteiligung 2009: 27%Die Wahlbeteiligung 2010: 22%Die Wahlbeteiligung 2011: 18% Und in diesem Jahr mit der Aktion des Wahlausschusses: Die Wahlbeteiligung 2012: 14% ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlbeteiligung 2008: 35%<br />Die Wahlbeteiligung 2009: 27%<br />Die Wahlbeteiligung 2010: 22%<br />Die Wahlbeteiligung 2011: 18%</p>
<p>Und in diesem Jahr mit der Aktion des Wahlausschusses:</p>
<p>Die Wahlbeteiligung 2012: 14% </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wahlbeteiligung</title>
		<link>http://blog.stfeder.de/2012/06/29/wahlbeteiligung/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StFeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kritische Größe für demokratische Ordnung: die Wahlbeteiligung. Sie ist quasi die Legitimation der Demokratie. Um die Wahlbeteiligung bei den Studierenden-Parlaments-Wahlen in diesem Jahr zu steigern, hat sich der Wahlausschuss eine Verlosung ausgedacht: jeder Wähler erhält nach der Stimmzettelabgabe ein Los (Briefwähler gehen meines Wissens leer aus). Pro drei Prozent Wahlbeteiligung wird ein Amazon-Gutschein im <a href='http://blog.stfeder.de/2012/06/29/wahlbeteiligung/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kritische Größe für demokratische Ordnung: die Wahlbeteiligung. Sie ist quasi die Legitimation der Demokratie.</p>
<p>Um die Wahlbeteiligung bei den Studierenden-Parlaments-Wahlen in diesem Jahr zu steigern, hat sich der Wahlausschuss eine Verlosung ausgedacht: jeder Wähler erhält nach der Stimmzettelabgabe ein Los (<span style="color: #808080;">Briefwähler gehen meines Wissens leer aus</span>). Pro drei Prozent Wahlbeteiligung wird ein Amazon-Gutschein im Wert von 10,- € verlost. D.h. ungefähr jeder 1000ste Wähler wird einen Gutschein gewinnen.</p>
<p>Die Idee ist (<span style="color: #808080;">im demokratischen Sinne</span>) gut: wählen wird belohnt. Die Aktion wird aber leider nicht ihre volle Wirkung entfalten: von der Aktion erfährt man <em>nach</em> der Abgabe seiner Stimme. Kein Hinweis in der Wahlzeitung, keine Aushänge.</p>
<p>Man bestärkt damit vor allem diejenigen, die sowieso wählen gehen, darin, weiterhin zu wählen (<span style="color: #808080;">was natürlich nicht schlecht ist!</span>). Die Wahlverweigerer erreicht man aber nur schlecht (<span style="color: #808080;">bestenfalls durch Mund-zu-Mund-Propaganda</span>).</p>
<p>Schade, Chance verpasst. </p>
]]></content:encoded>
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