Tanzen

Hier findet Ihr alle Beiträge die sich mit Tanzen oder der Tanzsportgemeinschaft des TuS Schmidt 1911 e.V. beschäftigen

Rausgeworfene Zeit

 Veröffentlicht durch um 17:58  Tanzen
Jun 022008
 

Im Moment ist wieder die Zeit, in der ich mich manchmal frage, ob ich Samstags nicht besser einfach drei Stunden Telefonbücher auswendig lerne, anstatt nach Schmidt zu fahren, um andere zu trainieren.

Vorvergangenes Wochenende sollten eigentlich über 3 Gruppen (und dreieinhalb Stunden) verteilt 55 Personen kommen, um an unserem und vor allem ihrem Training teilzunehmen. Ehrenamtlich stellen wir dafür unsere Zeit zur Verfügung. Dreieinhalb Stunden an einem Samstag Nachmittag. Von ca. fünf Paaren wussten wir im Vorfeld, dass sie nicht kommen würden. Am Ende kamen über die Zeit verteilt 8 Paare zum Unterricht (2 bis 3 Paare pro Gruppe).

Kann es sein, dass tatsächlich über die Hälfte unserer Mitglieder davon ausgeht, dass wir (als Gruppenleiter) nichts anderes zu haben, als in der Halle zu stehen? Das schlimme für uns ist: da es ein Großteil der Mitglieder offensichtlich nicht für notwendig hält, sich im Vorfeld abzumelden, können wir den Unterricht nicht sinnvoll planen und das geht vor allem zu Lasten derer, die genau wie wir ihre Zeit dafür aufwenden, an unserem Training teilzunehmen.

Lösungen? Ich habe keine Idee (mehr). Erzieherische Maßnahmen im Sinne von “Ihr müsst immer Bescheid sagen” oder “unentschuldigt fehlen kostet ab jetzt einen Euro”, kann bzw. sollte man m.E. bei erwachsenen Menschen nicht mehr anwenden.

Meine Idee war stattdessen, die Gruppendynamik zu stärken und damit die Motivation, zum Training zu kommen, nicht alleine auf das Tanzen zu bauen, sondern auch auf die bloße Gesellschaft in der Gruppe auszudehnen. Die Veranstaltungen (2x Grillen, 2x Phantasialand) haben großen Anklang gefunden und sind immer spät ausgeklungen, was sie in positivem Licht erstrahlen lässt. Zumal auch pädagogisch (ähm, was studier ich noch mal ;-) ) sehr anspruchsvoll ;-) . Aber alle Theorie ist grau: um die Veranstaltungen, die angeblich alle so toll fanden, ans laufen zu bekommen, waren etliche Rund- und Einzelmails zu schreiben sowie einige Bettelanrufe Aktivierungsanrufe zu tätigen.

Als Ergebnis kann ich leider nur festhalten: alles beim alten geblieben. Zwar scheinen sich jetzt alle zu kennen und tatsächlich auch zu mögen, aber die Ausfallquote hat es (meinem Gefühl nach) nicht beeinflusst und viel schlimmer: Absagen sind noch immer Glückssache.

Die Konsequenzen die ich für mich daraus ziehe… Keinen Plan. Wir werden sehen was die Zukunft bringt…

(Ehrenrettung zum Schluss: natürlich gibt es auch die Paare unter uns, die immer da sind oder, was noch wichtiger ist, regelmäßig Bescheid sagen, wenn sie nicht kommen; und nur dank denen macht die ganze Veranstaltung auch noch Spaß. Und zwar sehr viel Spaß)

Hessen tanzt 2008
Persönlicher Rückblick

 Veröffentlicht durch um 18:14  Tanzen
Mai 152008
 

Es hätte der erste Urlaub im Einzelzimmer werden können. Ob es Vor- oder Nachteil ist, dass er es nicht wurde…?!

Der erste Schreck ereilte mich schon am vereinbarten Treffpunkt in Schmidt: Mein frisch mit Strom ge- und mit Musik beladendes Mobiltelefon lag noch zu Hause. Die Möglichkeit es holen zu fahren bestand… sollte meine Abhängigkeit von der Technik so groß sein? Ich entschied mich, in Frankfurt auf ein Mobiltelefon zu verzichten.

Die Hinfahrt zog sich ein bisschen in die Länge wegen eines einstündigen Staus (bzw. in zähfließenden Verkehr). Aber durch die Pfingsttage hatten wir auch nichts anderes erwartet. Das erste, was ich nach der Ankunft im Hotel feststellen musste: öffentliche Fernsprecheinrichtungen scheinen durch das Mobiltelefon nahezu ausgerottet zu sein: In dem Ort gab es keine! Dann stellte man mir die Zimmerlage dar: zum Zeitpunkt meiner Ankunft  hatte ich die Wahl zwischen einem Einzel-, zwei Doppel-, und einem Dreimannzimmer. Da die Dame unseres erstmals mitfahrenden Jugendpaares (16 Jahre) aber schon verlauten lassen hatte, sie hätte schon ganz gerne eine eigene Dusche auf ihrem Zimmer und diese nur im Einzelzimmer vorhanden war, habe ich davon abgesehen, das letzte verbleibende Einzelzimmer zu beziehen. Blieben also noch drei Zimmer. Da ich unentschlossen war, wollte ich die Entscheidung den später ankommenden überlassen. Erwartungsgemäß bezog die “Ich-hätte-schon-gerne-eine-eigene-Dusche”-Jugenddame das Einzelzimmer und es blieben noch drei Herren übrig. Nach kurzer Konferenz entschieden wir uns in Erwartung guter Stimmung für das Dreierzimmer. Der Haken: das Zimmer hatte ein Einzel- und ein Doppelbett. Das Los hat entschieden, dass es nicht mein erster Urlaub im Einzelzimmer, sondern mein erster Urlaub im Doppelbett mit einem anderen Tänzer werden sollte. Was solls, Hauptsache Premiere ;-)

Alle Tanzdetails gibts in meinem “offiziellen” Bericht, hier nur ein paar persönliche Notizen. Continue reading »

Hessen tanzt 2008
Der Bericht

 Veröffentlicht durch um 10:48  Tanzen
Mai 142008
 

Zugegeben: einen Tag später als geplant, aber der offizielle Artikel zu “Hessen tanzt 2008″ ist fertig. Der wird auf unserer Homepage und in der Vereinszeitung erscheinen, aber wie gewohnt als erstes hier:

Der Bericht zu

Hessen tanzt 2008

 

Der Hessische Tanzsportverband lud am Pfingstwochenende zu einem der größten Tanzturniere Deutschlands ein und die Tanzsportgemeinschaft des TuS Schmidt war bereits das vierte Mal vertreten. Die Erwartungen sind seit der ersten Teilnahme unserer Tänzer recht hoch, denn schon beim ersten Mal in Hessen konnten Peter & Vera Esser einen der begehrten Siegerwimpel nach Schmidt bringen, damals noch in der Einsteigerklasse des Standardtanzes, der D-Klasse. Heute tanzen alle Tänzer der ersten Stunde ein paar Klassen höher und der größeren Erfahrung im Tanzsport steht jetzt ein stärkeres Feld gegenüber.

Aber der Auftakt bei Hessen tanzt gehörte auch in diesem Jahr den Newcomern der Tanzsportgemeinschaft: Ingo Koch & Wiebke-Dorothea Haase mussten am Samstag als erste auf das Parkett der Fabriksporthalle. Die Aufregung konnte die Müdigkeit der schon um 6 Uhr aufgestandenen Standardtänzer schnell verdrängen: es war erst das zweite Turnier für Ingo & Wiebke-Dorothea. Im 25 Mann starken Feld zeigten Ingo & Wiebke-Dorothea eine gute Leistung und konnten sich für die erste Zwischenrunde qualifizieren. Um sich für weitere Runden zu qualifizieren fehlte leider die nötige Routine, so dass sie sich den anderen, teilweise deutlich länger tanzenden Paaren, geschlagen geben mussten, aber einen überraschend guten 18. Platz erreichen konnten. Nur wenig später starteten Peter & Vera Esser in der Eissporthalle. Bis zum Semi-Finale hatte sie die Wertungsrichter auf ihrer Seite, konnten sich dann aber nicht mehr fürs Finale qualifizieren und erreichten einen 10. Platz in der Senioren I A Standard-Klasse. In der Hauptgruppe (HGR) I B sah es für unsere Standardtänzer Dirk Schmitz & Steffi Pütz nicht so gut aus: nach der Vorrunde mit 99 Paaren war Schluss. Trotzdem war mit einem 52. Platz die volle Punktzahl erreicht. Ähnliches Bild bei den gleichzeitig angetretenen Standardtänzern der HGR I C: 96 Tanzpaare und Platz 51 für Stefan & Ute May. Dann zum Abschluss der Standardsektion für den ersten Turniertag noch ein Erfolg von Peter & Vera. In der Fabriksporthalle konnten sie sich durch vier Runden an 37 Paaren vorbei auf Platz 4 tanzen. Es folgten die ersten Starts für unsere Lateiner Björn Berger & Andrea Esser sowie Stefan & Madelaine in der HGR I C. Nach einem halben Jahr ganz ohne Training und fast einem Jahr ohne Lateintrainer reichte es für Stefan & Madelaine nur für einen enttäuschenden 9. Platz. Von hinten! Andrea & Björn konnten immerhin 33 der 153 Paare hinter sich lassen, was für die Maximalpunktzahl reichte. Für einen Einzug in eine weitere Runde reichte es bei beiden nicht.

Das Ziel für den zweiten Tag war für die HGR-Tänzer der Tanzsportgemeinschaft ganz klar: nach dem mäßigen Abschneiden am ersten Tag sollten jetzt auf jeden Fall bessere Ergebnisse erzielt werden. Das in die Tat umzusetzen lag als erstes bei den HGR I-Standard Tänzern, die jedoch schon in der Vorrunde ausschieden. Besonders ärgerlich, weil zur Teilnahme an der ersten Zwischenrunde nur ein Platz gefehlt hat. Bevor die HGR-Lateintänzer antraten, um ihre Ergebnisse zu verbessern, zeigten erst mal Peter & Vera was man ganz ohne Lateintraining erreichen kann: bei 27 gestarteten Seniorenpaaren reichte deren Leistung für einen überraschenden 5. Platz. Jetzt durften die HGR I Lateiner an den Start. Wie erwartet kam das Aus für Björn & Andrea und Stefan & Madelaine nach der Vorrunde, aber das Ziel war trotzdem erreicht: Andrea & Björn konnten diesmal 41 Paare, Stefan & Madelaine, sogar 58 der 147 gestarteten Paare hinter sich lassen. Zum Abschluss des zweiten Tages hatten Dirk & Steffi noch die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. In der HGR II traten 40 Paare gemeinsam mit Dirk & Steffi an. Im Semifinale konnte man den Wertungsrichtern ansehen: Sie wussten nicht, welche Tänzer des Feldes sie im Finale sehen wollten. So zitterten wir bis zur Verkündung der Finalpaare um den Einzug von Dirk & Steffi in die letzte Runde. 32 Paare ließen sie schließlich hinter sich und verpassten damit knapp den Einzug ins Finale der B-Klasse Standard.

Zieht man das Fazit nach Zahlen liest sich das so: 3197 gestartete Paare insgesamt, davon sind 1135 Paare gegen die Tänzer der Tanzsportgemeinschaft angetreten und 408 der Paare mussten sich ihnen geschlagen geben. Die Tanzsportgemeinschaft brachte nach insgesamt 23 Tanzrunden 232 Punkte mit nach Hause. Aber wenn man für zwei Turniertage vier Tage in einem Hotel verbringt, ist ein Fazit nach Zahlen nicht alles. Unter den 12 Tänzern und den 4 Fans herrschte eine gute Stimmung, sowohl auf den Turnieren, als auch beim Tagesausklang im gemeinsam belegten Hotel. So liest sich sowohl das Fazit nach Zahlen, als auch das der Emotionen durchweg positiv und Hessen tanzt steht bestimmt auch schon für nächstes Jahr in den Kalendern einiger unserer Tänzer und Fans.

Hessen tanzt
Ergebnisse im Überlblick

 Veröffentlicht durch um 14:49  Tanzen
Mai 132008
 

Gestern morgen sind wir aus Hessen zurück gekommen. Leider gibts noch keinen ausführlichen Artikel, aber ich hoffe, den heute noch fertig zu bekommen. Es wird auch ein paar Fotos mit Impressionen geben. Vorläufig hier eine Tabelle, mit allen Ergebnissen unserer TuS-Tänzer, die ich zusammengestellt habe. Wer mit einzelnen Werten der Tabelle nichts anfangen kann, der kann einen kurzen Blick auf meinen Überblick der Turnierregeln werfen, um einen ersten Einblick ins Regelement zu bekommen.

Hier die Tabelle Continue reading »

Die Turnierregeln
Ein Überblick

 Veröffentlicht durch um 14:36  Tanzen
Mai 132008
 

0. Inhalt:

1. Die Klasseneinteilungen

1.1 Die Alterklassen
1.2 Die Leistungsklassen (D,C,B,A,S)
1.3 Die Gruppen-/Rudeneinteilung
1.4 Die Startnummern

2. Die Platzierungen

2.1 Vorrunde(n)
2.2 Finale

3. Die Punkte

4. Der Aufstieg

1. Die Klasseneinteilungen

1.1 Die Altersklassen

Die Einteilung in die Altersklassen findet wie folgt statt:

.. Alter .. Gruppe .. Anmerkungen..
Bis 9 Kinder I älterer Partner <= 9 J. .. Standard & Latein .. ..
10 – 11 Kinder II älterer Partner <= 11 J.
12 – 13 Junioren I älterer Partner <= 13 J.
14 – 15 Junioren II älterer Partner <= 15 J.
16 – 18 Jugend älterer Partner <= 18 J.
ab 19 Hauptgruppe I (HGR) älterer Partner >= 19 J.
ab 28 Hauptgruppe II (HGR II) ein Partner >= 28 J.
ab 35 Senioren I (Sen. I) beide Partner >= 35 J. Standard
ab 45 Senioren II (Sen. II) beide Partner >= 45 J.
ab 55 Senioren III (Sen. III) beide Partber >= 55 J.
ab 66 Senioren IV (Sen. IV) beide Partner >= 66 J.
ab 35. Senioren beide Partner >= 35 J. Latein

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1.2 Die Leistungsklassen (D, C, B, A, S)

Die Tänzer werden in  5 Leistungsklassen eingeteilt: Begonnen wird in der „D-Klasse“ und man steigt über „C-“, „B-“, bis hin zur „A-Klasse“ und schließlich in die Sonderklasse, die „S-Klasse“. Die Klassen unterscheiden sich hinsichtlich der Kleidungsvorschriften und dem Anteil der erlaubten Figuren. Man steigt jeweils um eine Klasse. Zum Aufstieg gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. wenn eine bestimmte Punktzahl (siehe 3.) erreicht wurde und die vorgeschriebenen Platzierungen (siehe 2.) erreicht hat oder
  2. wenn man Sieger einer Landesmeisterschaft wird (siehe auch 4.).

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1.3 Die Gruppen-/Rundeneinteilung

Bei Turnieren mit mehr als 6 Paaren lässt es die Fläche oft nicht zu, dass alle gleichzeitig tanzen. Außerdem ist es für die Wertungsrichter kaum möglich, eine große Anzahl Paare gleichzeitig zu bewerten. Aus diesen Gründen teilt man größere Starterfelder einer Alters- und Leistungsgruppe in Gruppen ein. Diese Gruppeneinteilung ist willkürlich und meist durch einen Zufallsgenerator erzeugt. Die Gruppen tanzen nacheinander jeden Tanz, d.h. erst wenn jede Gruppe einen Tanz getanzt hat, geht man zum nächsten Tanz über. Oft werden nach jedem Tanz die Gruppen neu gemischt. Die Auslosung der Gruppen hängt dann i.d.R. vor dem ersten Tanz an zentraler Stelle aus, so dass die Paare wissen, in welcher Runde sie tanzen müssen.  

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1.4 Die Startnummern

Die Startnummern der Paare werden zufällig vergeben (denkbar auch: alphabetisch, Reihenfolge der Anmeldung etc.). Die Startnummer (i.d.R. Stoffquadrate mit aufgenähter / gedruckter Nummer) trägt der Herr mit Sicherheitsnadeln im Hemd/Sakko befestigt auf dem Rücken. Sie dient den Wertungsrichtern, Zuschauern (und auch den Tänzern) als Orientierung.  

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2. Die Platzierungen

2.1 Vorrunde(n)

In den Vorrunden (von denen es bei großen Turnieren mehrere geben kann, bei kleinen Turnieren kann sie auch wegfallen) vergeben die Wertungsrichter während jedem Tanz „Kreuze“. Jedes Paar, dass sie gerne eine Runde weiter sehen würden, bekommt ein Kreuz. Sind alle Tänze getanzt, entscheidet die Anzahl der Kreuze, wer eine Runde weiter kommt: Die Paare mit den meisten Kreuzen kommen weiter. So ist es dann auch zu erklären, dass bei manchen Turnieren die hinteren Plätze so gut belegt sind: gleiche Kreuzanzahl = gleicher Rang. Die Vergabe der Kreuze erfolgt nicht offen. Die Wertungsrichter stehen am Rand, sehen den Paaren zu und machen ihre Kreuze. Am Ende wertet die Turnierleitung die Ergebnisse aus und verkündet schließlich die Startnummern / Namen der Paare, die weiter sind. Die genaue Kreuzverteilung ist nach dem Turnier oftmals im Internet einzusehen und in der Regel bekommt jedes Paar am Ende des Turniers einen Wertungsbogen, auf dem “seine” Wertungen aufgelistet sind.

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2.2 Finale

In der  Finalrunde (die regelmäßig von sechs Paaren, selten auch von drei bis sieben Paaren getanzt wird) vergeben die Wertungsrichter keine Kreuze, sondern Platzierungen. Dabei kommt dann “TV-Feeling” auf, denn hier gibt’s dann meistens die aus dem Fernsehen bekannten “offenen Wertungen”, bei denen die Richter nach jedem Tanz für jedes Paar jeweils die Tafel mit entsprechenden der Platzierung hochhalten (wobei die “1″ die beste Platzierung darstellt). Am Ende wird ermittelt, wer über alle drei Tänze den besten Schnitt hat.

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3. Die Punkte

Die Punkte ergeben sich aus der Anzahl der gestarteten Paare und der erreichten Platzierung: Maximal erreichbar sind 20 Punkte. Pro Paar, das man hinter sich lassen konnte, bekommt man einen Punkt. Rechenbeispiele :Starten 12 Paare, erhält der Erst-Platzierte 11 Punkte.Starten 81 Paare würde ein 75-78-Platzierter 3 Punkte erhalten, da er 3 Paare hinter sich ließ. Der Erst-Platzierte würde hier 20 Punkte (=Maximalpunktzahl) erhalten, genau wie derjenige auf dem 60. Platz In der Praxis ist es also sinnig, auf große Turniere zu fahren, um Punkte zu sammeln (wie wir hier sehen konnten). Bei kleineren Turnieren hingegen ist es leichter, eine gute Platzierung zu erreichen.

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4. Der Aufstig

Zum Aufstieg sind sowohl Aufstiegspunkte (siehe 3.) als auch gute Platzierungen nötig. Die Zahl der für den Aufstieg nötigen Punkte und Platzierungen steigt mit der Klasse, in der man sich befindet und liegt zwischen 100 und 250. Als für den Aufstieg relevante Platzierung gilt (je nach Klasse) eine Platzierung unter den ersten 3 bis 6 Paaren, wenn dabei gleichzeitig 4 Punkte erreicht werden. Eine einmal erreichte Klasse muss nicht bestätigt werden, ein Abstieg ist regelmäßig nicht vorgesehen.

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Abfahrt…

 Veröffentlicht durch um 14:05  Tanzen
Mai 092008
 

Noch 15 Minuten und wir sitzen im Auto Richtung Frankfurt/Hessen. Wir fahren zu viert im (zum Glück klimatisierten) Auto: meine Freundin (also Ex-Freundin), ich, und ein anderes Tanzpaar. Ich bin jetzt schon gespannt. Es ist der erste Urlaub, an den ich mich erinnern kann, bei dem ich wahrscheinlich ein Einzelzimmer bekommen werde. Und vielleicht das letzte Turnier… mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja, jeden Abend einen kurzen Bericht zu schreiben… Online wird der allerdings erst sein, wenn wir wieder im Lande sind, denn Internetzugang werden wir da nicht haben.

Also: bis bald (aber keine Panik, der eine oder andere Artikel steht schon in der Warteschlange ;) )

Headsets
und kein Ende in Sicht…

 Veröffentlicht durch um 18:56  Tanzen
Apr 092008
 

Nach den diversen Rückschlägen im Bereich der Headset-Beschaffung (1, 2, 3) schien das Ziel zwischenzeitlich zum greifen nahe.

Was ist passiert?

Nach dem Besuch in Europas größten Musikladen (siehe 3) wusste ich nicht viel, aber zumindest wusste ich, dass AKG eine Firma ist, die man in Erwägung ziehen sollte, wenn es um Headsetlösungen geht. Also habe ich mich auf der Seite durchgearbeitet, aber leider keine in Frage kommende Lösung gefunden. Zum Glück habe ich aber ein paar eifrige Blogleser und einer hat mir einen eBay-Link zukommen lassen. Von dem Angebot war ich in jeder Hinsicht sehr angetan, aber leider habe ich nach intensiver Lektüre entdeckt, dass der Sender nur ca. 6 Stunden mit einer Batterieladung läuft. Bei AKG sollen 30 möglich sein.

Weil ich noch immer hoffe, mit der richtigen Beratung schneller ans Ziel zu kommen, habe ich mich noch mal aufgerafft und habe einen anderen Musikladen in Aachen besucht. Problem geschildert. Und siehe da, nach einigem suchen haben die eine Lösung von AKG parat. Ich war begeistert. 450,– €. Die bis jetzt teuerste, aber möglicherweise beste Lösung. Nachdem ich mich brav für das Angebot bedankt habe, habe ich versucht das System selber im Internet zu finden und da vielleicht günstiger zu bekommen, habe es aber nicht gefunden. Also wieder in den Laden. Ich wollte bestellen. 50 € Anzahlung, die ich aber nicht dabei habe und Rückgaberecht will man mir nicht einräumen. Also wieder nach Hause. Ohne Rückgaberecht können wir das System nicht kaufen. Zu riskant.

Heute habe ich mich telefonisch an AKG gewendet, um zu erfahren, ob man das System irgendwo im Internet erwerben kann. Der Mitarbeiter riet mir als erstes von dem System ab und fragte dann nach dem Einsatzgebiet. Nachdem ich das geschildert hatte, meinte er, dafür könne man das System auch gar nicht nutzen. Und siehe da: er hat recht! Ich habe mir das System von AKG angesehen (er gab mir den Link) und aus der Bedienungsanleitung geht klar hervor: mit nur einem freien Eingang am Mischpult ist das System nicht zu betreiben (zumindest nicht ohne weiteres). Ohne Rückgaberecht hätte ich in dem Laden dann mal wieder Spaß bekommen (obwohl ich dann natürlich nach §§ 433;434;437 BGB hätte vom Kaufvertrag zurücktreten können).

Jetzt bin ich dem Anfang wieder ziemlich nahe. Das beste kommt aber zum Schluss: ich habe noch mal (eigentlich zum ersten mal…) mit allen gesprochen, die die Headsets benutzen sollen. Das sind im Kern (ohne mich) vier Personen. Davon wollen das Headset, wenn es denn mal da ist, wirklich nutzen: Continue reading »

Respekt

 Veröffentlicht durch um 15:50  Tanzen
Mrz 192008
 

Wenn wir in unserer Tanzabteilung Paaren das Tanzen beibringen, dann freuen wir uns über jedes Lob und über jeden Dank den wir dafür bekommen. Ich erwarte weder das eine, noch das andere. Aber ich erwarte, dass man uns, wenn man unser Angebot in Anspruch nimmt, respektiert. Uns als Tanzabteilung und mich persönlich. Das Verhältnis in unserer Abteilung ist schon immer sehr gut und freundschaftlich gewesen. Leider scheint immer dann eine freundliche Maske verloren zu gehen, wenn es darum geht die Abteilung zu verlassen.

Im April werden es zwei Jahre, dass wir damals unsere alte Gruppe abgegeben und mit einer anderen zusammengelegt haben und die neue Gruppe ins Leben gerufen haben. In diesen zwei Jahren haben wir eine ganze Reihe von Tänzern kommen und vor allem gehen sehen. Insgesamt haben uns in den zwei Jahren 37 Personen verlassen. Das sind deutlich mehr Personen, die uns verlassen haben, als aktive Tänzer in unserer Gruppe. Von den Abgängern ist einer in eine andere Gruppe gewechselt und zwei sind wegen Krankheit ausgeschieden. Weitere 8 Personen haben sich aus diversen Gründen formal korrekt, meist einfach mündlich bei mir, abgemeldet. Bleiben noch 26 Ehemalige.

Bei 8 musste ich mich melden, um zu erfahren, dass sie sich als abgemeldet betrachten. Acht Personen, die es nicht für nötig hielten, sich in irgendeiner Art und Weise zu verabschieden oder zumindest abzumelden. Ein Teil derer war wohl in der Lage, den Abteilungsbeitrag, der weiter abgebucht wurde, zurück buchen zu lassen und uns auf drei Euro Bearbeitungsgebühr sitzen zu lassen. Ein Anruf wäre aber auch wirklich zu viel Arbeit gewesen! Bleiben aber immer noch 18 Personen, die ich unter die Gruppe der “Ehemaligen” gefasst habe. Manchmal ist Anstand Glückssache. Von den 18 Leuten habe ich nie mehr etwas gesehen oder gehört. Eine Abmeldung gibt es bis heute nicht. Der letzte derartige “Abgang” liegt fast ein Jahr zurück. Einfach nicht mehr gekommen…

Warum die Überschrift “Respekt”? Unter den 18 ehemaligen Tänzern sind einige Quereinsteiger, in die meine Partnerin und ich viel Arbeit investiert haben. Wir haben in unserer Gruppe bis zur Eröffnung der neuen Gruppe vor zwei Monaten permanent neue Mitglieder aufgenommen. Natürlich konnten die nicht ad hoc einsteigen sondern mussten erst auf den Stand der Übrigen gebracht werden. Das ging anfangs nur auf Kosten der schon länger tanzenden. Nachher haben wir für Quereinsteiger eine zusätzlich Trainingseinheit angeboten, an der ein bis drei Paare teilnahmen. Natürlich kostenlos. “Selber schuld” sagen wahrscheinlich jetzt viele und haben recht. Auch wenn ein “Danke” schön wäre, ist das Mindeste was ich erwarte Respekt. Aber acht Personen hielten weder das eine, noch das andere für nötig und tauchten einfach von einem auf den anderen Tag nicht mehr auf und haben sich nie mehr gemeldet.

Jedes Mal wenn ich die Mitgliederliste durchgehe, ärgere ich mich über die 26, die es nicht für nötig hielten, sich irgendwie abzumelden. Vielleicht sollte ich mich das nächste mal einfach freuen, denn wer will schon mit Leuten zu tun haben, die nicht mal die Grundregeln des Guten Tons beherrschen?

Headsets
Ein neuer Versuch

 Veröffentlicht durch um 17:28  Tanzen
Mrz 162008
 

Nachdem sich die Diskussionen hier im Blog auf einem meinen politischen Horizont fast schon übersteigenden Niveau bewegen, traue ich mich kaum, noch mal von meinen Headset-Problem zu schreiben, das jegliche politische Relevanz vermissen läßt… Weil die persönliche Relevanz für den einzelnen oft schwerer wiegt als die gesellschaftliche Relevanz, blogge ich trotzdem noch mal den aktuellen Sachstand ;)

Nach dem Reinfall beim Musikladen xy in Aachen dachte ich, es sei an der Zeit für einen Strategiewechsel. Der Musikladen in Aachen erinnerte von Größe und Mitarbeiteranzahl eher an einen Familienbetrieb. In Köln gibt es dagegen einen Musikladen, der in seinem 400 Seiten starken Katalog schreibt:

Keiner in Europa ist größer

Klingt schon mal vielversprechend, zumal die auch mit großem Serviceangebot werben. Wegen der zentralen Lage nahe dem Hauptbahnhof wars auch kein Problem, den Laden zu erreichen. Leicht abschreckend war die Aufteilung der Geschäfts-/Verkaufsräume: anstelle einer Eingangstüre warteten wir vor einer Aufzugstüre auf den nächsten Aufzug, der uns beängstigend knarzend nach oben brachte. Über mehrere, dann ohne Aufzug zu erreichende Ebenen verteilte sich die Präsentationsfläche. Nach zwei Rundgängen durch alle Abteilungen entschieden wir uns, einfach mal zu fragen, in welcher der Abteilungen man Funkmikros finden könnte. Und siehe da: wir fanden dann auch sofort eine Beratertheke mit drei Beratern, von denen einer sogar sofort zur Verfügung stand. Da ich leider selber keine Ahnung von Funksystemen habe, nahm ich den dann auch sofort in Anspruch. Continue reading »

Musik Laden in Aachen
Finale

 Veröffentlicht durch um 19:41  Tanzen
Mrz 132008
 

edit: Ich habe den Namen des Aachener Musikladens aus dem Beitrag entfernt, und nenne ihn bis auf weiteres nur noch “Musikladen xy”.

Die gute Nachricht gleich vorweg: es ist mir gelungen, gestern jede Beziehung zum Musikladen xy zu beenden.

Und jetzt der Reihe nach:

Bei meinem dritten Besuch hatte man mir auf Nachfrage bestätigt, dass alle bestellten Teile innerhalb von zwei bis drei Tagen abholbereit im Laden seien. Dass das nicht geklappt hat, hatte ich ja bereits im anderen Beitrag berichtet. Jetzt sind seit der Zusage zehn Tage vergangen und ich dachte, nach den weniger positiven Erfahrungen in der jüngeren Vergangenheit, sei es angebracht, ein wenig öfter zu erscheinen. Eigentlich entspricht das nicht meiner Art, i.d.R. bin ich ein überaus geduldiger Kunde, aber ich muss gestehen, dass ich ein wenig Bedenken hege, überhaupt jemals ein funktionierendes System von dem Laden zu bekommen. Continue reading »

Musikladen in Aachen
Der Kunde ist König??

 Veröffentlicht durch um 17:42  Tanzen
Mrz 072008
 

edit: Ich habe den Namen des Aachener Musikladens aus dem Beitrag entfernt, und nenne ihn bis auf weiteres nur noch “Musikladen xy”.

Nachdem die Sporthalle in der wir tanzen renoviert wurde, haben wir ein Schallproblem und daher ein nicht unerhebliches Verständigungsproblem beim Unterrichten. Die Lösung liegt nahe: Ein Headset muss her. Ich halte meine Stimme für laut genug, beuge mich aber dem Druck und mache einen Versuch mit einem Handmikrofon. Die Resonanz ist ausschließlich positiv. Eine Woche später stehe ich dann mit einem Leihheadset vor der Gruppe… und fühle mich sehr unwohl. Aber die Gruppe ist begeistert. Also steht fest: zwei Headsets für die Unterichtenden müssen her. Audiotechnik fällt in meinen Bereich. Nach einer leicht ziellosen Suche im Internet und rundfragen bei Bekannten, fällt mir der Musikladen xy in Aachen ein. Da bin ich schon öfter hervorragend beraten und bedient worden.

Erster Besuch:

Ich erkläre unseren Bedarf und erfahre, dass es im unteren Preissegment kaum Stationen gibt, die den Anschluss von zwei Drahtlosen Mikrofonen / Headsets erlauben. Aber ich liebe diesen Laden, weil er immer eine Lösung hat: einfach eine Station für ca. 170 € kaufen, die mit zwei Handmikrofonen ausgestattet ist und dann ein Erweiterungsset mit zwei Beltpacks (oder wie auch immer diese Headset-Dinger heißen mögen) für je ca. 40 € dazuerwerben. Wären insgesamt etwas über 250 € gewesen. Die Station ist vorrätig, die Packs müssen bestellt werden. Mit diesen Infos geh’ ich erst mal nach Hause.

Zweiter Besuch:

Ich entscheide, erst mal nur die Station zu nehmen um zu schauen, ob die Mikrofone ausreichend gut sind (Sende-/Empfangsleistung). Bei der Gelegenheit erzählen mir die beiden Mitarbeiter, man habe mir beim ersten mal das falsche Erweiterungsset rausgesucht, das korrekte kostet ca. 20 € pro Einheit mehr. Naja, trotzdem noch günstig.

Erster Versuch:

In der Halle beim Training am nächsten Tag sind wir begeistert: alles wie erwartet und mit hervorragender Haptik. Leider funktioniert nur ein Mikrofon. Beim Einschalten der Empfangsstation leuchten kurz alle LEDs auf, außer denen der zweiten Empfangeinheit, so dass ich glaube, dass dort ein Defekt vorliegt. Continue reading »

Tanzparty II . Das No. 1 Tanzcenter Aachen

 Veröffentlicht durch um 15:20  Tanzen
Feb 192008
 

Eigentlich wollten wir nie mehr eine andere Tanzparty als die der Tanzschule Schröder besuchen. Da wir aber letzten Samstag verhindert waren, haben wir uns nach einer Alternative für den Freitagabend umgesehen und gar nicht so weit entfernt das No.1 Tanzcenter Aachen gefunden. Ich erinnere mich dunkel daran, dass wir mal eine der dortigen Karnevalsveranstaltungen sowie eine Tanzparty besucht hatten, worauf hin wir beschlossen hatten, nie mehr da hin zu gehen, aber das lag so lange zurück, dass ich nicht mal mehr genau weiß, warum wir das damals beschlossen hatten.

Wir konnten daher einigermaßen vorurteilsfrei zur Party gehen. Auf der Website des Tanzcenters steht:

Als eine der wohl schönsten Tanzschulen in Aachen kann man bei uns mehr als nur tanzen oder feiern – in gemütlicher Atmosphäre Unterhaltung suchen und finden ist hier jederzeit möglich – oder möchten Sie vielleicht einfach mal zusehen, wie man sich im Discofox dreht oder bei der Rumba flirtet?

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Vereinsleben

 Veröffentlicht durch um 18:49  Tanzen
Feb 182008
 

(Ich gebe hier meine persönliche Meinung wieder und spreche nicht für die Tanzsportgemeinschaft des TuS Schmidt und auch nicht in meiner Funktion als Abteilungsvorstand)

Das schöne am Vereinsleben ist, dass sich der größte oder zumindest der treibende Teil der Verantwortlichen ehrenamtlich engagiert und Gewinnabsichten in den “idealen” Vereinen wenn überhaupt weit hinter anderen Interessen bestehen. In unserer ländlichen Gegend sind wir mittlerweile einer von drei Tanzvereinen. Wir haben bei unserer Gründung damals nicht unabsichtlich ausreichenden räumlichen Abstand zwischen uns und den (damals einzigen) anderen Tanzverein, den TSC Nordeifel, gebracht. Würden wir im gleichen Gebiet um Mitglieder werben, wäre ein unangenehmes Klima vorprogrammiert, unter dem letztendlich jeder zu leiden hätte.

Der dritte Verein, die Tanzwerkstatt Simmerath, hat sich nahe dem Standort des TSC Nordeifel niedergelassen. Ich kann nicht beurteilen, wie harmonisch das Nebeneinander der beiden Vereine ist, Fakt ist, dass beide Vereine eine sehr große Schnittmenge im Einzugsgebiet ihrer Mitglieder aufweisen. Der räumliche Abstand zwischen uns beiden ist groß genug, so dass sich schon deswegen und unabhängig davon, wo geworben wird, ein nahezu natürliches Einzugsgebiet ergibt, das sich nicht überlappt. Wir haben uns seit Gründung der Tanzwerkstatt werbemäßig komplett aus der Gemeinde Simmerath zurückgezogen. Und weil ich glaube, dass ein spannungsfreies Klima zwischen benachbarten Vereinen wichtiger ist als 20 neue Mitglieder bin froh, dass wir uns so entschieden haben. Und weil ich überzeugt bin, dass die in der Tanzwerkstatt gute Arbeit leisten, habe ich schon mehreren Tanzinteressierten die signalisiert hatten, bei uns anfangen zu wollen, empfohlen, sich dort auch mal umzusehen.

Aber offensichtlich ist Mitgliederwachstum doch das einzige was zählt. In der letzten Werbeaktion der Tanzwerkstatt war Schmidt voll einbezogen. Ob das ein “Angriff” auf uns war oder einfach nur unbedacht weiß ich nicht. Ich finde es unnötig und schade. Kann man nur hoffen, dass viele Schmidter nach Simmerath fahren werden, damit es wenigstens nicht obendrein auch noch eine sinnlose Aktion war… :-?

Alterungsprozesse

 Veröffentlicht durch um 00:12  Internes, Tanzen
Jan 192008
 

Gestern noch nicht mal ein halbes Jahr alt, ist mein Blog innerhalb von ein paar Stunden scheinbar um Jahre gealtert. Zumindest, wenn man die Einträge betrachtet.

Warum? Bevor es der Blog entstand, gab es für die Tanzgemeinschaft des TuS Schmidt ein Forum von mir geleitetes Forum. Das Forum der Tänzer. Aufgrund mangelndem Intersesse und einer zu viel zu komplexen Struktur des Forums (meine Schuld) kam das aber nie so richtig in Schwung. Da ich in den letzten Jahren zum Alleinunterhalter in dem Forum geworden bin, habe ich mich Mitte 2007 dazu entschlossen, das Engagement daran aufzugeben. Die Bestätigung dafür, dass es die richtige Entscheidung war, erhielt ich prompt: keiner nahm Notiz davon :(

Mein Interesse, ein Angebot für die Tanzgemeinschaft aufzubauen ist damit erschöpft. Dass es offensichtlich auch kein anderer für nötig hält, kann man jederzeit auf der Homepage unserer Gemeinschaft bewundern: Zwar erstrahlt sie in neuem Layout, mindestens ihrem dritten mittlerweile, meist tut sich aber nichts. Selten hat man Glück und irgendein Termin hat seinen Weg auf die Seite gefunden. Und alle Artikel sind nach wie vor von mir oder auch einer Zeitung gestohlen übernommen. Es ist bezeichnend, dass man hier im Blog 21 Artikel mit direktem Bezug zur Tanzgemeinschaft findet, auf der Seite der Gemeinschaft nur zwei (einer davon von hier!!).

Die Artikel, die ich im Forum geschrieben habe, haben mir zu sehr am Herzen gelegen, als dass ich sie einfach löschen wollte. Daher habe ich die eben mitsamt den dazugehörigen Kommentaren und unter Beibehaltung der Zeitangaben händisch hier rüber kopiert.

Und so sieht es jetzt so aus, als existiere mein Blog schon seit 2005 :D

Herbstballevaluation 2008

 Veröffentlicht durch um 23:29  Tanzen
Jan 162008
 

Vielleicht erinnern sich noch manche an die letzten Herbstbälle. Einen Bericht zum letzten “Jahresabschlusstraining” gabs ja auch schon mal hier. Natürlich bekommt man immer Rückmeldungen. Meistens natürlich positive, weil es leichter ist, was nettes zu sagen, als zu meckern. Zumindest wenn man sich kennt. Und so dachte ich mir, sei es vielleicht mal eine Idee, eine Umfrage bzgl. des Balls zu starten. Gedacht, gemacht.

Letzten Samstag habe ich die Tänzer unserer Tanzgruppen mit einer Umfrage überfallen. 29 Tänzer haben teilgenommen und ihre Meinung abgegeben. Als erstes galt es anzukreuzen, in welchen Jahren man teilgenommen hat und spontan ein paar kritische Sätze zu notieren. Danach sollte der Zettel gewendet werden und ein vorgegebenes Bewertungsschema ausgefüllt werden. Diese Aufteilung in zwei Teile hielt ich für sinnvoll, da durch das Bewerten in vorgegebenen Kategorien die Art der Kommentare beeinflusst werden würde. Kontrolliert habe ich das Einhalten der Instruktion nicht und Kommentare nach dem ausfüllen des Bewertungsschemas zu schreiben, war den Teilnehmern freigestellt. Ausgefüllt wurden die Bögen in einer Tanzpause gleichzeitig von allen Anwesenden. Dafür habe ich zu Hause extra alle Kugelschreiber zusammengekratzt, die ich finden konnte :-) Hier ist der Fragebogen:

Der Fragebogen

Eine lesbare Version gibt es hier und allen die Interesse haben, möchte ich die Ergebnisse nicht vorenthalten.

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Phantasialand II

 Veröffentlicht durch um 22:49  Tanzen
Jan 062008
 

Bei der letzten Fahrt ins Phantasialand gabs eine Sonderaktion: Wenn man eine Karte vorbestellt hat, bekam man eine weitere für den Wintertraum (also gültig vom November 2007 bis Januar 2008) geschenkt. So kommts, dass wir dieses Jahr im Januar direkt noch mal im Vergnügungspark in Brühl waren. Diesmal allerdings mit einer kleineren Manschaft:

(Foto entfernt)

Dem Spaß hat das aber keinen Abbruch getan. Und für die kleinsten von uns, war dieses mal ein ganz besonderes Highlight: Zur Zeit des Wintertraums tritt an bestimmten Terminen die von SuperRTL (alá SClub7, soweit ich weiß) zusammengestellte Gruppe “beFour” auf. So auch an dem Tag, den wir ausgewählt hatten. Über die Qualität der Performance und der Songs mag man durchaus geteilter Meinung sein, aber immerhin konnten unsere beiden Kids neben einem Autogramm noch ein Beweisfoto ergattern.

beFour mit Fans

Wer sich über den Namen des Duetts wundert: beFour sind wirklich vier, die beiden Herrn (Den & Angel), die das Quartett komplettieren sitzen rechts und links neben den Damen (Manou & Alina). Einen kleinen Eindruck von der Stimmung des Tages gibt vielleicht (wie schon beim letzten mal) ein Video von unserer Fahrt mit der Colorado Adventure Bahn.


Tanzsportabteilung 2007

 Veröffentlicht durch um 02:54  Tanzen
Nov 212007
 

Hier ein Artikel für die letzte Ausgabe der Vereinszeitung in diesem Jahr. Abgabeschluss war vorgestern. Mal schauen, ob das noch klappt. Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber ein “TuS aktuell” ohne ein Beitrag der Tanzabteilung? Das wäre ja skandalös! Das hier ist übrigens die unzensierte Version. Mal sehen, was am Ende davon übrig bleibt ;-)


Tanzsportgemeinschaft 2007 – Rückblick, Highlight, Ausblick

Das Jahresende steht vor der Türe, Ihr lest gerade die letzte Ausgabe vom „TuS aktuell“ für dieses Jahr, aber unser jüngstes Turnierpaar fängt gerade erst an durchzustarten! Stefan & Ute May (Roetgen) können zwar auf nur ein Jahr gemeinsamen Tanzens zurückblicken, dafür aber auf umso größere Erfolge. Jüngst konnten sie sich beim OWL (Ostwestfalen tanzt), an zwei Tagen den 2. Platz (von 14 bzw. 19 Paaren)bei den Standardtänzen sichern. Damit konnten sie nicht nur an Ihren Erfolg vom „Tanzen im Dreiländereck“ vom Juni dieses Jahres anknüpfen, sondern auch dem Aufstieg in die C-Klasse einen großen Schritt näher kommen.

Auch die übrigen Standardtänzer der Gemeinschaft konnten sich in Ihren neuen Klassen etablieren. Dirk Schmitz (Schmidt) & Steffi Pütz (Berg), deren Aufstieg in die B-Klasse gerade vier Monate zurück liegt, haben seitdem bereits fünf mal das Finale eines Turniers erreicht und konnten sich im November beim OWL den 3. Platz sichern. Und ebenso Peter & Vera Esser (Schmidt) können sich über mangelnden Erfolg nicht beklagen. Bei den German Open Championships (GOC) konnten sie sich im internationalen Starterfeld gegen 33 Mitstreiter durchsetzen und den 38. Platz nach Schmidt bringen. In der Ergebnisliste des GOC liest sich das übrigens so:

[…]35 Italy
36 Spain
37 Netherlands
38 TG d. TuS Schmidt 1911 Nideggen […]

Neben den Turniererfolgen gibt’s auch Abteilungsweit einige Erfolge zu verbuchen. Die Idee, das Angebot der Tanzabteilung insbesondere im Jugendsektor auszuweiten, ist mit dem Angebot von Hip-Hop/Videoclip-Dancing realisiert worden. Dadurch können wir jetzt wieder steigende Mitgliederzahlen melden. Und sogar jenseits vom Tanzen gibt es Neues: die erste Fahrt der Trainingsgruppe von StFeder & Madelaine ins Phantasialand hat großen Anklang gefunden und auch das Gruppeninterne grillen wird nicht das letzte mal stattgefunden haben!

Das Highlight des Tanzjahres war auch dieses Jahr das Jahresabschlusstraining im Schützenhof. Neben Musik zum tanzen wurde den Gästen aus Abteilung und Verein ein buntes Programm verschiedener Tanzrichtungen geboten. Als Eisbrecher heizte ein Paar aus den eigenen Reihen mit einer Sambadarbietung die Stimmung an. Weg vom Paartanz, hin zum Showtanz entführten daraufhin die „Dancing Diamonds“ unter der Leitung von Andrea Esser (Wollersheim) die Gäste in die Welt von „Moulin Rouge“ mit einer Choreographie, die durch Geschwindigkeit und typische Cancan Elemente beeindruckte. Mit Geschwindigkeit konnte auch der folgende Auftritt unserer Standardtänzer aufwarten, weniger beim Langsamen Walzer, dafür umso mehr beim Quickstep, das typische Element war hier jedoch weitaus züchtiger als bei den Tänzerinnen im Moulin Rouge Outfit: die Haltung, die natürlich jeder Standardtänzer bewahren wird. Wir werden sehen, ob sich unsere Trainingsgruppen was davon abschauen konnten. Der letzte Auftritt sollte dann der längste werden. Uns wurde eine Flamencodarbietung geboten, die alle Facetten des südländischen Tanzes eindrucksvoll und ausführlich darstellte.

Man könnte meinen, das sei ein gelungener Jahresabschluss gewesen. An „gelungen“ sollen auch keine Zweifel geschürt werden, aber „Jahresabschluss“ ist dann doch noch was zu früh. Wir haben doch noch einiges vor in diesem Jahr. Weil immer wieder Anfragen kommen, ob es nicht möglich sei, Anfänger in die die Tanzabteilung aufzunehmen, haben wir geplant, Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten einen Anfängerworkshop von vorerst begrenzter Dauer einzurichten. Ziel soll sein, den Teilnehmern die Grundlagen der wichtigsten Tänze zu vermitteln, wobei es von den Teilnehmern abhängen wird, welche die „wichtigsten“ Tänze sein werden. Und dann wollen wir noch ein „echtes“ Abschlusstraining mit den Tänzern der Abteilung gegen Ende des Jahres veranstalten. Das wir in einem ungezwungenen Rahmen mit Musik, Essen, Trinken, sitzen, unterhalten und natürlich tanzen stattfinden.

Man sieht es bewegt sich immer etwas. Bestimmt werden wir auch im neuen Jahr, im ersten „TuS aktuell“ des Jahres 2008, wieder einiges zu berichten haben. Bis dahin wünscht die Tanzsportgemeinschaft allen Lesern alles Gute und kommt gut rüber!

Herbstball 2007

 Veröffentlicht durch um 05:17  Tanzen
Nov 182007
 

Aus verschiedenen Gründen ist es eigentlich kein Ball, sondern unser Jahresabschlusstraining, aber "Herbstball" klingt einfach besser. Und den Klang gönn ich mir einfach :-)

Um es vorweg zu nehmen: aus meiner Sicht war der diesjährige Herbstball ein voller Erfolg! Aber, was nützt die persönliche Sicht, bei einem Ball geht es (aus Veranstaltersicht) um mehr als das bloße "gefallen". Ich fange mal mit den negativen Dingen an. Da waren zum einen die Teilnehmerzahlen. Die lagen einigermaßen deutlich unter denen vom letzten Jahr. Schlimm daran ist nicht mal der Umstand, dass es absolut weniger Teilnehmer geworden sind, bedenklich ist nur, dass ich die Hälfte der Leute nicht kannte. Klingt zwar auf den ersten Blick nach einem persönlichen Problem, ist aber mehr: der Teil derer, die zu unserer Abteilung gehören hat im Verhältnis drastisch abgenommen. Und wenn die eigene Abteilung nicht zum Jahreshöhepunkt erscheint, ist das schon bedenklich. Vielleicht einfach Pech, weil jeder was hatte, vielleicht auch ein Signal. Mal sehen, was die "Analysen" so ergeben werden.

Weiterhin waren unsere diesmal erstmalig aus der Abteilungskasse finanzierten Brötchen eher ein Reinfall denn ein Erfolg. Bei einem Unkostenbeitrag von einem Euro pro halben belegten Brötchen (gute Butter + Lachs, Salami, roher Schinken, gekochter Schinken oder Käse + Deko) mussten wir nachher die Hälfte der Brötchen wegschmeißen und auch die Hälfte der Kosten aus der Abteilungskasse aufbringen. Konsequenz? Zu viele Brötchen besorgt? Zu niedriger Unkostenbeitrag? Zu wenig beworben? Oder vielleicht auch ein Argument für die Wiedereinführung des Buffets, dass von den Besuchern selber mitgebracht wird? Wenn aber immer weniger Abteilungsmitglieder kommen, dürfte auch das etwas eng werden. Auf der anderen Seite ist die gruppendynamische Komponente des Buffets meines Erachtens nicht zu unterschätzen. Beim Buffet kann jeder etwas zum Ball beitragen und fühlt sich enger damit verbunden, persönlicher involviert.

So viel zu den Problemen, am Abend selber zählt aber auch nur der Abend selber und der war (wenn ich mir als Veranstalter anmaßen darf, das zu sagen) gelungen. Wie gewohnt gabs ein buntes Programm diesmal mit einem Schwerpunkt auf Darbietungen von unseren eigenen Paaren. Wenn ich die Reaktionen richtig gedeutet habe, kam das Programm auch nicht nur bei mir gut an. Einzig der als Highlight geplante Auftritt der Flamencotänzerin (oder so was in der Art) fiel etwas langatmig aus. Nebenbei war die Darbietung für den Saal meines Erachtens vollkommen ungeeignet. Die Tänzerin wirkte ein wenig verloren auf der Fläche. Da haben wir uns ein bisschen vergriffen. Positiv: die technische Ausstattung (der gilt, weil ich sie bediene und einrichte, immer meine ganze Aufmerksamkeit) hat mal wieder einen weiteren Höhepunkt erreicht. Mit Mischpult, hochwertigeren Bauteilen und allem Drum und Dran. Macht die Arbeit zwar nicht viel leichter, aber man freut sich trotzdem ;-)

So und jetzt noch mal ganz persönlich: Ich fands heute Abend absolut Spitze! Leider war der Abend (wie jeder unserer Bälle) viel zu früh vorbei. Um halb eins hat der größte Teil den Saal verlassen. Ich habe trotz DJing im Gegensatz zu unseren letzten Bällen mal die Zeit gefunden, mich mit jedem (wenn auch mit vielen nur kurz) zu unterhalten und konnte (u.a. auch dank Fernbedienung; eins meiner kleinen Technik-Highlights des Abends, das ich mir selber gegönnt habe) sogar ein bisschen tanzen. Der gesamte Ablauf war sehr flüssig. An Ende, das gehört wohl zu jeder guten Tanzveranstaltung dazu, war ich dann wieder auf einem Endorphintrip. Es wirklich mal wieder unendlich Spaß gemacht! Ich hoffe es ging all denen auf der "anderen Seite" auch genauso… Falls ja, müsste zumindest der Bestand der Teilnehmer gesichert sein. Dann haben wir jetzt wieder ein Jahr Zeit, den Rest ein bisschen zu motivieren, um vielleicht nächstes Jahr wieder eine adäquate Anzahl von Abteilungsmitgliedern dabeizuhaben…

Tanzparty . Die Tanzschule Schröder

 Veröffentlicht durch um 23:14  Tanzen
Okt 122007
 

Um regelmäßig Tanzpartys ausrichten zu können, fehlt uns in unserer Tanzabteilung nicht nur die angemessene, ansprechende Räumlichkeit, wahrscheinlich würden auch die Mitglieder nicht reichen, um jede Woche oder auch nur jede zweite Woche eine gut besuchte Tanzparty zu veranstalten. Da es hier in der Nordeifel für mich keine Alternative gibt, bleibt nur die Fahrt nach Aachen.

Mittlerweile haben wir dort schon mehrere Tanzschulen besucht, aber die mit den besten Tanzpartys ist die Tanzschule Schröder. Sehr angenehme Räumlichkeiten, ansprechende Musik, immer mehr als ausreichend viele Besucher, nette Atmosphäre. Bis jetzt. Die Tanzschule ist umgezogen. Von der Beekstraße in die Oranienstraße. Abgesehen davon, dass die Schule schwer zu finden ist, ist auch die Parkplatzsituation katastrophal. Aber wenn man schon bis Aachen gefahren ist, gibt man so schnell nicht auf. Und nach ‘nur’ einer halben Stunde hatten wir die Tanzschule und einen Parkplatz gefunden und standen in den neuen Räumlichkeiten.

Der erste Eindruck: es ist riesengroß. Es sind viele Leute da. Aber es ist nicht so ansprechend eingerichtet, wie es die alten Räumlichkeiten waren. Scheint aber auch noch einiges im Gange zu sein.

Der zweite Eindruck: Eigentlich ist alles beim alten geblieben. Immer noch die gleiche angenehme Atmosphäre, nach wie vor ein hervorragender Sanitärbereich und humane Preise. Nichtmitglieder müssen für 5 Euro konsumieren. Das ist mehr als in Ordnung, genauso wie die Getränkepreise (ich glaube 1,30 für Cola/Fanta/Wasser). Und die Tanzfläche ist wirklich groß und es gibt noch Reserven.

Die Tanzschule Schröder (und leider bekomme ich für die Werbung kein Geld ;-) ) ist also weiterhin mal eine “Reise” wert!

Phantasialand

 Veröffentlicht durch um 19:56  Tanzen
Sep 232007
 

Eins vorweg: die vier gestern neu dazugekommenen Personen haben heute morgen, fünf Minuten nach dem vereinbarten Treffen auf dem Phantasialandparkplatz, abgesagt. Ob sie was verpasst haben, könnt Ihr jetzt selber beurteilen:

Wenn man mit einer größeren Gruppe ins Phantasialand reist, in der alle Alterklassen von (grob geschätzt) 6 bis 40 Jahren vertreten sind, ist es natürlich unmöglich, die ganze Zeit zusammen zu bleiben. Bei unserer Konstellation war mir die Bildung von mindestens vier Gruppen von vornerein klar. Als “gemeinsames Erlebnis” hatte ich ein Mittagessen vorgesehen, was natürlich nicht klappen würde, weil zum vereinbarten Treffzeitpunkt die eine Hälfte noch in der Black Mamba-Schlange steht und die andere Hälfte die Kinder nicht aus dem Märchenwald bekommt. Aber wenigstens war man irgendwie gleichzeitig da und hat ein gemeinsames Erlebnis über das man reden kann, dass reicht aus um das “Wir-Gefühl” zu stärken.

Das war mein Plan.

Mit der Gruppenanzahl lag ich übrigens falsch: es gab nur eine. Die gesamte Mannschaft ist fast den kompletten Tag zusammen geblieben. Im Märchenwald waren wir gar nicht, was den Kindern viel weniger Leid getan hat als der einen oder anderen der Jugendlichen, dafür waren die Kids mit im Feng-Ju-Palace und die Großen auch noch mal in den Silberminen. Das der eine oder andere wegen diverser Ängste oder mangelnder Körpergröße zwischendurch eine Runde aussetzen musste tat der Stimmung keinen Abbruch und konnte auch keinen zum Ausbrechen aus der Gruppe motivieren. Selbst die Kleinsten warteten geduldig auf die Adrenalienjunkies. Apropos Gruppe: das hier ist sie:

(Foto entfernt)

Und dann haben wir noch ein Video von der Colorada Fahrt:



Und noch eins:



Die restlichen Fotos gibts auf Anfrage.

Mit einer Fahrt ins Phantasialand ist es schwer, daneben zu liegen. Bei vorhandenen Unterhaltungsangeboten sollte für jedermann etwas dabei sein, das Begeistern kann. So war es erwartungsgemäß auch bei uns. Ein rundherum gelungener Tag.