Auto

Alle Beiträge, die sich um (m)ein Auto drehen.

Inspektion fällig

 Posted by on 10. Juni 2012  Auto
Jun 102012
 

Man kennt das ja: wenn das vorgegebene Wartungsintervall eines Autos abgelaufen ist, dann macht es irgendwie darauf aufmerksam, dass die Inspektion fällig ist.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen diesen Hinweis, den mein Auto mir gibt. Ein dauerhaft angezeigter (nicht blinkender!) Tropfen weist mich auf die fällige Inspektion hin.Wartung fällig . Bild 1 Das ist schon deswegen nett, weil der Hinweis zwar da ist, aber in keiner Weise stört. Sehr angenehm.

Aber die bei Renault haben scheinbar auch gemerkt, dass das ein bisschen zu angenehm ist. Darum ist das nicht der einzige Hinweis. Es gibt einen weiteren. Im Tacho leuchtet permanent eine Warnleuchte mit Schraubenschlüssel:

Wartung fällig . Bild 2Es ist die größte Warnleuchte, die es in diesem Auto gibt. Aber auch hier stellt sich mit der Zeit eine gewisse Gewöhnung ein, denn die Warnleuchte leuchtet auch dauerhaft und blinkt (Gott sei dank!) nicht.

Aber das ist noch nicht alles. Es gibt einen weiteren “Hinweis”. Insgesamt bietet sich bei fälliger Wartung folgendes Bild:Wartung fällig . Bild 3 So weit so gut. Das schlimmste am Hinweis in diesem Dialogfeld ist: dort werden gelegentlich auch andere Informationen angezeigt.

Wenn die Wartung fällig ist, wird die Anzeige des Reifendrucks beim starten des Wagens zugunsten des Ölwechsel-Hinweis komplett übersprungen. Damit kann man leben.

Die Anzeige dient aber auch der Rückmeldung des Tempomats. Ist dieser aktiviert, wechselt die Anzeige im 2-Sekunden-Takt zwischen der Anzeige “Ölwechsel fällig” und der Tempomatansicht. Das Display ändert dabei seine Farbe von rötlich nach grünlich und zurück. Das nervt! Besonders Abends verzichte ich dann schon mal auf den Tempomaten um der Partybeleuchtung zu entgehen.

Wer denkt sich so einen bescheuerten Murks aus? 

Praktische vs. faktische Schadenserweiterung

 Posted by on 12. Januar 2012  Auto
Jan 122012
 

Heute habe ich dazugelernt. Ich weiß jetzt, was eine Schadenserweiterung ist. Und das, weil keine Schadenserweiterung stattgefunden hat. Was ist passiert?

Vor einiger Zeit wurde ich Zeuge eines Parkremplers. Ich stand mit einer Freundin auf einem Parkplatz. Neben meinem Auto, ein paar Meter von ihrem Auto entfernt. Ein weiteres Auto erreicht den ziemlich leeren Parkplatz, die Fahrerin entscheidet sich rückwärts einzuparken. Sie wählt den Parkplatz vor dem Auto meiner Freundin, verschätzt sich und fährt ziemlich heftig gegen das geparkte Auto. An beiden Autos ist nichts zu sehen. Man tauscht trotzdem Adressen aus.

Kurze Zeit später stellt ein Sachverständiger fest: der gesamte vordere Stoßfänger am Auto der Freundin ist beschädigt, ebenfalls beide Kotflügel. Meine Freundin entscheidet sich, auch auf Anraten des Sachverständigen, den Schaden nicht reparieren zu lassen, sondern fiktiv abzurechnen. Die Versicherung der Unfallgegnerin besteht darauf, dass ein weiterer Sachverständiger das Fahrzeug begutachtet, weil die Gegnerin behauptet, an ihrem Fahrzeug sei kein Schaden entstanden.

Der Sachverständige der DEKRA (Aachen) bittet daher die beiden Unfallfahrzeuge zur Besichtigung zu sich. Er findet Beschädigungen an beiden Fahrzeugen und kann das Gutachten des ersten Sachverständigen bestätigen.

Im Rahmen der Untersuchung stellt er die Fahrzeuge wie beim Unfall hintereinander um zu prüfen, ob die Schäden tatsächlich vom beschriebenen Auffahrunfall stammen können. Die Autos stehen ca. 1m voneinander entfernt. Er schiebt das Fahrzeug der Unfallgegnerin langsam näher heran.

Im letzten Moment beschleunigt das Auto wegen einer Bodenwelle und trifft erneut auf das Fahrzeug meiner Freundin. Weniger heftig als beim Einpark-Rempler, aber deutlich hörbar. Er flucht kurz, macht dann aber weiter. Wir sind fassungslos. Ich rechne mit einer Entschuldigung oder einer kurzen Stellungnahme, aber nichts der gleichen passiert.

Rein optisch hat es durch den erneuten Aufprall eine optische Verschlechterung entstanden. Der Stoßfänger ist jetzt deutlicher verzogen. Auf eine Reparatur zu verzichten kommt jetzt für meine Freundin nicht mehr in Frage.

Eine knappe viertel Stunde später ist der Sachverständige fertig. Eine Stellungnahme oder Entschuldigung wegen des Malheurs hielt er offensichtlich nicht für nötig. Auf Nachfrage erklärte er, er könne nicht ausschließen, dass durch sein Handeln der Stoßfänger weiter beschädigt wurde. Jedoch liege hier keine Schadenserweiterung vor. Der Stoßfänger werde durch die Versicherung so oder so ersetzt. Weitere Teile seien durch sein Missgeschick nicht betroffen gewesen.

Die Logik des DEKRA-Mitarbeiters ist sehr elegant: der Stoßfänger war “kaputt”, als er in die Werkstatt kam. Die Beschädigung war derart, dass die Halterin auf die Reparatur verzichtet hätte und mit der Versicherung fiktiv abgerechnet hätte. Jetzt ist sie, wegen des zusätzlichen Schadens, dazu nicht mehr bereit. Die Versicherung jedoch kann (und muss) weiterhin nichts machen, außer den Ersatz des Stoßfängers zu zahlen. Praktisch also keine Schadenserweiterung.

Faktisch sieht es jedoch anders aus: die Beschädigung ist jetzt deutlicher sichtbar als vorher. Der Schaden für meine Freundin hat sich also erweitert.

————————— 

Natürlich bin ich gespannt, wie die Sache ausgehen wird. Aber skandalös an der Sache war nur der DEKRA-Mitarbeiter. Es ist vollkommen klar: hier ist ein dummes Missgeschick passiert, was bestimmt hätte vermieden werden können, aber nicht absichtlich verursacht wurde. Ein Ausdruck des Bedauerns, oder wenigstens irgendeine an die beiden Halter gerichtete, unaufgeforderte Reaktion wäre das Mindeste gewesen.

Traurig, dass man auch für solch basal-banalen Dinge Mitarbeiterschulungen zu brauchen scheint, denn eigentlich sollten hier Erziehung und Sozialisation reichen…

Sein Geld wert?!

 Posted by on 13. Mai 2011  Auto
Mai 132011
 

Ein Familienmitglied war kürzlich unverschuldet in Autounfall verwickelt. Ein Gutachter sollte den Schaden feststellen. Sichtbar waren für mich massive Kratzer an Kotflügel und Fahrertür und ein kaputter Außenspiegel. Ich habe das Auto am Tag des Unfalls gesehen.

Der Gutachter hat das Auto ein paar Tage später gesehen.  In seinem Gutachten waren einige Schäden aufgeführt. Der Preis für seine Arbeit lag bei über 400,- €. Der beschädigte Spiegel wurde nicht erwähnt. Auf Nachfrage ließ er das Familienmitglied wissen, der Spiegel müsse nach dem Unfall kaputt gegangen sein, weil er zum Zeitpunkt des Gutachtens noch nicht beschädigt und deswegen nicht im Gutachten aufgeführt war.

Wie er diesen Standpunkt begründen will ist mir schleierhaft. Immerhin gibt es mindestens fünf Personen, die den beschädigten Spiegel am Tag des Unfalls gesehen haben.

Wenn der 400-Euro-Gutachter schon offensichtliche Schäden nicht erkennen kann, welche verdeckten mag er dann wohl übersehen haben…

Parkplatzsituation

 Posted by on 3. April 2010  Allgemeines, Auto
Apr 032010
 

Hier mal ein Bild von einem Parkplatz in der Eifelgemeinde Simmerath:

Parkplatz in Simmerath

Den Parkplatz gibt es da schon länger und er wurde auch immer rege genutzt. Zwischenzeitlich hat die Gemeinde eine Anpassung vorgenommen. Die Markierungen sind jetzt nicht mehr weiß, sondern dunkel grau.

 

Neue Markierung(Bild mit der Maus berühren, für weitere Ansicht)

Jetzt passt das Kontrastverhältnis von Markierung zu Untergrund perfekt zu dem direkt nebenan liegenden Parkplatz der Raiffeisenbank. Vielleicht fragt man sich, woher die Gemeinde das Geld für diese modische Anpassung nimmt.

Ein Bekannter von mir bekam kürzlich die Antwort an die Windschutzscheibe gesteckt. Und zwar in Form eines Strafzettels für parken auf dem Parkplatz Bürgersteig. 25,- €. Ein Anruf bei der Gemeinde blieb ohne Erfolg. Von einem unmittelbar am Parkplatz Bürgersteig tätigen Gewerbetreibenden erfuhr ich, dass die Gemeinde kurz nach der farblichen Anpassung Infozettel an alle ab dann dort parken Autos geheftet hat, mit dem Hinweis, dort sei von nun an nicht mehr zu parken. Leider hat mein Bekannter diese Aktion verpasst. Verpasst hat die Gemeinde leider auch das Geld für die Infozettel und deren Verteilung in ein Hinweisschild/Halteverbotsschild zu investieren. Dann wüssten jetzt auch die Bescheid, die in der Zeit der Hinweiszettel den Parkplatz Bürgersteig nicht zum Parken genutzt haben.

Aber was soll das Klagen? Das Geld von all’ denen, die das Knöllchen brav bezahlen lässt sich ja auch ganz prima anlegen! So hat sich das Überpinseln und Zettelverteilen allemal gelohnt.

Anmerkung: Die Umwandlung der Parkzone in Bürgersteig an sich will ich nicht kritisieren. Es handelt sich um eine Maßnahme, die meines Wissens vor allem den Bewohnern der nahegelegenen Seniorenresidenz zugute kommen soll, denn die hatten (wie auch alle übrigen Passanten) keine Möglichkeit diese Stelle auf einem Bürgersteig zu passieren, weil an beiden Straßenseiten Parkplätze so weit auf den Bürgersteig reichten, dass er nicht mehr zu passieren war (insb. mit einem Rollator oder auch Rollstuhl).

Renault: Beratungswüste

 Posted by on 24. Februar 2010  Auto
Feb 242010
 

Nach meinem Erlebnis mit der Keycard und der “zurückhaltenden” Beratung in der Renault-Werkstatt, habe ich mich entschlossen, noch ein etwas länger zurückliegendes Erlebniss mit meinen Winterreifen und derselben Werkstatt zu bloggen.

Wegen des Reifendruckkontrollsystems ist laut Auskunft der Werkstatt ein einlesen der Reifen durch die Werkstatt nach dem Wechsel unumgänglich. 15,- € pro Reifensatz. Da ich neue Winterreifen brauchte, bin ich also zur Werkstatt gefahren. Da habe mir Winterreifen andrehen lassen, bei deren Preis ich fast vom Stuhl gefallen wäre. Im Internet hatte ich im Vorfeld schon gelesen, dass die Aktion “Reifen jetzt kaufen, dann wechseln wir umsonst” gerade ausgelaufen ist. Also frage ich scheinheilig nach: “Wenn ich die Reifen hier kaufe, muss ich dann das wechseln seperat zahlen?”. Nein, dass sei natürlich inkusive.

Das klingt gut. Reifen bestellt. Reifen montiert. Auto abgeholt. Und siehe da, die Rechnung weist neben den Reifen selber noch den Posten “KA AUSWU 4 RAD” aus. 39,20 €. Ich habe jetzt extra noch mal meine alten Reifenrechnungen ausgegraben. Zwei mal habe ich einen kompletten Reifensatz gewechselt, einmal nur einen Reifen. In keinem Fall kamen neben der Kosten für den Reifen weitere Kosten auf mich zu.

Also am nächsten Tag wieder zu Renault. Ich sagte, ich wäre überrascht, dass hier ein weiterer Posten auf der Rechnung erscheint, obwohl ich vorher extra gefragt hätte, ob das Wechseln inklusive sei. Die Antwort ist ganz leicht. Natürlich ist das mein Fehler gewesen (ich bin nicht sicher, ob ich die Erklärung des Mitarbeiters inhaltlich richtig wiedergebe): das Wechseln war ja auch umsonst, aber das seien ja komplett neue Reifen gewesen, die hätte man ja noch neu aufziehen müssen und auswuchten müssen.

Stimmt: dann entschuldige ich mich hiermit bei der Renaultwerkstatt: meine Frage war wirklich unpräzise formuliert. Ich hatte ja nur nach dem Wechseln der Reifen gefragt, und nicht nach dem Aufziehen auf die Felge und dem Auswuchten. Und solange der Kunde ja nicht expliziet nach irgendwelchen Kosten fragt, sagt man lieber auch mal nichts. Er könnte ja sonst woanders hingehen…

Tücken des Fortschritts

 Posted by on 22. Februar 2010  Auto
Feb 222010
 

Autos haben, zumindest bei Renault, mittlerweile keinen Schlüssel im traditionellen Sinne mehr, sondern eine Keycard. Das ist eine tolle Sache: Lichtschranken registrieren, wenn ein Türgriff gefasst wird, das Auto überprüft ob eine gültige Karte im ca. 1 Meter Umkreis ums Auto ist und schon ists auf (wenn eine da ist). Drückt man im Auto auf den Startknopf startet der Motor, wenn irgendwo im Auto eine Karte gefunden wird.

Einmal in die Tasche gepackt, kann man die Karte also im Prinzip vergessen. Setzt man diese Theorie in die Praxis um, so passiert einem schnell, was mir kürzlich passiert ist: die Karte wurde zusammen mit meiner Hose in der Waschmaschine gewaschen. So weit so ärgerlich. Nach längerem trocknen funktionierte alles, außer die Knöpfe der Fernbedienung. Die Keycard hat neben den “futuristischen” Features, ganz traditionell auch noch Knöpfe zum ver- und entriegeln. Die sind jetzt ohne Funktion.

Halb so wild, gibt mir die Gelegenheit, die Karte aufzubrechen und zu sehen, ob man (als Laie) vielleicht einen Fehler entdecken kann. Klar, gefunden habe ich nichts. Dafür habe ich jetzt ein paar schöne Bilder vom Inneren einer Renault Keycard:

Laguna 2 Phase 2 Keycard (incl. Keyless go)

Anruf bei der Renault-Werkstatt meines Vertrauens: Die Karte kostet ca. 140,- €. Ich müsste nur kurz mit ein paar Unterlagen vorbeikommen. Gesagt, getan. In der Werkstatt empfängt mich ein Kollege, notiert die relevanten Daten, weist mich bei meiner Nachfrage auf eine Wartezeit von mindestens einer Woche hin und fragt noch mal nach: “Sie wissen, dass die Karte um die 150,- € kostet?!” Ich sage, der Kollege hätte mir 140,- € als Preis genannte. “Ja, 140,- € kommt hin”. Sie würden sich melden.

Im rausgehen frage ich, ob zusätzliche Kosten für das Einlesen der Karte entstehen. “Ja, das sind 0,3 Arbeitsstunden. Wären dann insgesamt so um die 176,- €.”

Jetzt frage ich mich: eine Renault Keycard kostetden Kartenpreis plus Arbeitszeit. Warum verschweigen die mir bei der ersten Nachfrage die Kosten fürs Einlesen? Immerhin knapp 20% des Gesamtpreises… seltsame Geschäftspraxis.

Renault – Ein Paradebeispiel

 Posted by on 16. Dezember 2009  Auto
Dez 162009
 

Einen Tag nach dem Kauf meines Autos habe ich seltsame Geräusche bei laufenden Motor wahrnehmen können. Nachdem verschiedene Werkstätten auf Geräusche von einer Spannrolle getippt hatten, hat mein Händler mir die Zusage gegeben, den Mangel auf Garantie zu beseitigen. Am Ende war die Nockenwelle der Krachmacher, der getauscht werden musste.

Beim Reifenwechsel vor 2 Wochen bemerkte ein Renaultmeister, dass die Hinterachsgummis (Silent-Blöcke) hinüber sind. 200,- €. Die halten zwar eigentlich 6-10 Jahre, aber auf eine Kulanzdiskussion wollte sich die Renaultwerkstatt nicht einlassen. Und die Gebrauchtwagengarantie deckt den Mangel auch nicht ab, da es sich um ein Verschleißteil handelt. Also habe ich eine eMail mit Infos zu Fahrzeugalter und Laufleistung und dem Kostenvoranschlag zu Renault geschickt. Und eine Woche später kam die Antwort per Post:

Sehr geehrter [StFeder],

vielen Dank für Ihre E-Mail vom [...], in welcher Sie uns eine Beanstandung an Ihrem Renault Laguna mitteilten und in diesem Zusammenhang um eine Kulanzüberprüfung baten. Für die Ihnen durch den Defekt entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

Immerhin: keine Bitte um Verständnis, sondern eine klare und einfache Entschuldigung.

Nach Ablauf der Renault Neuwagengarantie können wir für einen gewissen Zeitraum eine Kulanz, die eine freiwillige Leistung darstellt, prüfen. Dabei spielen Alter und Laufleistung des Fahrzeuges eine entscheidende Rolle. Unsere Renault Vertragspartner überprüfen daher vor Ort, ob die Voraussetzungen einer Kulanzregelung vorliegen und entscheiden dann auf der Grundlage der Rechtlinien unseres Herstellers. Diese sehen hier keine Beteiligung mehr vor.

Immerhin: hier wird ganz deutlich gesagt, dass die Entscheidung, den Kulanzantrag in der Werkstatt abzulehnen die einzig richtige gewesen ist. Anders wäre mir natürlich lieber, aber immerhin ist man unternehmensintern auf einer Wellenlänge…

Da wir Ihre Enttäuschung in diesem speziellen Fall jedoch nachvollziehen können, wollen wir Ihnen im Sinne der Kundenzufriedenheit eine Sonderkulanz in einer Höhe von 150,00 € anbieten. Wenn Sie das Angebot annehmen möchten, teilen Sie uns dieses bitte schriftlich [...] bis zum 23. Dezember 2009 mit. Wir werden Ihnen dann den Betrag von 150,00 € auf Ihr Konto überweisen.

Wir hoffen, dass wir Ihr Anliegen durch diese Sonderkulanz zu Ihrer Zufriedenheit lösen konnten und wünschen Ihnen zukünftig wieder eine störungsfreie Fahrt.

Mit freundlichen Grüßen

Direktion Qualität und Kundendienst
Abteilung Kundenbetreuung [...]

Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich freue, dass Renault für den Mangel geradesteht: dieses Schreiben ist einfach ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmenskommunikation funktionieren sollte.

Zunächst die einfache Entschuldigung. Eine solche sucht man ja mittlerweile oft vergebens. Auf die Spitze getrieben wirds auf den Autobahnen, an denen nach zwei Stunden Stau an einer Baustelle, deren Sinn für den Vorbeireisenden unmöglich zu erraten ist mit dem Schild

Wir danken für Ihr Verständnis.

vollkommen am Ziel vorbeigeschossen vorbeigedankt wird. Eine Entschuldigung? Fehlanzeige! Sogar um Verständnis wird nicht gebeten, es wird schlicht vorausgesetzt.

Dann im zweiten Teil die Klarstellung, dass die Werkstatt richtig entschieden hat. So kann ich mit dem Schreiben nicht da auftreten und denen mangelnde Kompetenz unterstellen. Das Gegenteil wird der Werkstatt im Schreiben bescheinigt.

Und im dritten Teil wird, ohne dick aufzutragen, erklärt, dass es sich um eine freiwillige Leistung handelt.

Ich wette, die haben einen Kommunikationswissenschaftler in der Kundenbetreuung sitzen ;-)

Geschützt: Die Fakten zum Auto

 Posted by on 3. Dezember 2009  Auto
Dez 032009
 

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Auto

 Posted by on 23. November 2009  Auto
Nov 232009
 

Ich machs kurz: Mittlerweile habe ich ein neues Auto. Ich bin jetzt, in der dritten Woche, im großen und ganzen sehr zufrieden. Die separat abgeschlossene Garantie hat sich schon bezahlt gemacht (dazu vielleicht später mehr) und dem deutlich über der Herstellerangabe liegenden Verbrauch versuche ich in Kürze mittels Zündkerzenwechsel Herr zu werden.

Renault Laguna II (Frontansicht)

Und bevor es in den Kommentaren kommt: ja, ich bin mir treu geblieben: genau wie der Vectra den ich vorher hatte, kennt man auch dieses Auto hauptsächlich vom letzten Platz in ADAC Pannenstatistik :) Mein Modell ist aber das, was in der aktuellen Statistik nicht wie das Vorgängermodell den letzten, sondern immerhin den 8 von 11 Plätzen belegt.

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Autokauf: Verkäufertricks III

 Posted by on 19. November 2009  Auto
Nov 192009
 

Um mein Auto loszuwerden hatte ich zwischendurch bei einem Händler angefragt, bei dem ich zufällig vorbei kam. An- und Verkauf stand auf großen Bannern rund um sein Gelände.

Mit zwei Personen kamen sie sich mein Auto anschauen. Der eine war skeptisch, der andere sehr offen. Nachdem sie sich den Motor angehört und das Fahrzeug angesehen haben, meinte der eine:

Gib mir Deinen Wagen und Du bekommst für 8.000,- € die Mercedes M-Klasse BJ 2000.

Ich hielts für einen Scherz, aber er meinte es scheinbar ernst. Ich fragt noch mal nachdrücklich nach dem Angebot für mein Auto. Er meinte:

Wenn Du die M-Klasse nicht willst, dann nehmen wir Dein Auto nicht.

Dann meldete sich der andere zurückhaltend zu Wort. Er meinte

Komm *** € können wir für das Auto doch geben

Der andere wirkte jetzt fast gereizt. Im Weggehen meinte er:

Ne, die Karre werden wir eh nicht mehr los.

Und dann wiederholte der andere noch mal, fast im Vertrauen, sein Angebot mir gegenüber. Sollte das jetzt ein “Guter Bulle, böser Bulle“-Spiel werden oder weiß in dem Laden die linke Hand nicht was die rechte macht will?!

Autokauf: Verkäufertricks II

 Posted by on 18. November 2009  Auto
Nov 182009
 

Bei einem Händler stand ein Auto, bei dem alles passte: Preis, Größe, Alter, Laufleistung. Also zumindest fast alles: zum einen war das Auto im vorherigen Leben ein Mietwagen (ich weiß, man kann herrlich darüber streiten, ob das ein Vor- oder Nachteil ist) und zum anderen hatte es kein ESP. Aber die Probefahrt hatte mich ziemlich beeindruckt.

Der Händler empfing uns dann mit den Worten:

Sie müssten sich jetzt entscheiden. Mich hat gerade ein Kollege angerufen, ich solle den Wagen reservieren, da käme morgen jemand für eine Probefahrt. Dann könnte der morgen weg sein. Ich habe meinem Kollegen gesagt, ich hätte gerade schon jemand, der Interesse hat. Wenn Sie das Auto also wollen, dann sagen wir die Probefahrt natürlich ab.

Was soll ich sagen? Es hat mir die Entscheidung schon erleichtert. Ich habe das Auto nicht gekauft. Aber ganz davon abgesehen: auch mehrere Wochen später hätte ich es mir noch anders überlegen können: das Auto steht zur Zeit noch immer da.

Autokauf: Verkäufertricks I

 Posted by on 16. November 2009  Auto
Nov 162009
 

Ich war bei zwei verschiedenen Autohäusern, um mich nach einem Gebrauchtwagenmodell zu erkundigen, das beide im Angebot hatte. Das eine Autohaus hatte das Fahrzeug mit einem 2.0l Motor, das andere mit einem 1.6l Motor. Beides waren Vertragsautohäuser des Herstellers, man kann also davon ausgehen, dass beide das jeweilige Fahrzeug bestens kannten.

Händler 1 (2.0l): Die Probefahrt hatte mich überzeugt, aber ich hatte Sorge wegen des Benzinverbrauchs. Aussage des Händlers:

Da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Der verbraucht vielleicht einen halben Liter mehr als der kleine Motor.

Auch nachdem ich meinen Unglauben zum Ausdruck gebracht habe, blieb er dabei und war sogar recht überzeugend.

Händler 2 (1.6l): Ich zeigte ihm, dass ich neben seinem noch ein anderes, in meinen Augen besseres Angebot für ein solches Fahrzeug haben würde (das vom Händler 1). Da meinte er, ich solle bedenken, dass der Motor locker 2 Liter mehr Benzin verbraucht. Er konnte seinen Standpunkt übrigens auch sehr glaubhaft vermitteln.

Autokauf: Probefahrt

 Posted by on 14. November 2009  Auto
Nov 142009
 

Wenn es um Gebrauchtwagen geht, dann ist eine Probefahrt ja schon fast obligatorisch. Und wenn man auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist, ohne zu wissen, was genau man eigentlich sucht, dann können da durchaus schon mal einige Probefahrten zusammen kommen.

In einem Eifler Autohaus hat man mich überredet trotz aller Skepsis einen Kia Shuma mit Gasanlage (und Automatik) probezufahren. Der Ablauf: der Verkäufer kopiert sich meinen Führerschein, ich steige ins Auto, meine Freundin setzt sich auf den Beifahrersitz und der Verkäufer steigt hinten ein und fährt mit.

Als nächstes stand bei einem anderen Eifler Autohaus ein Nissan zur Auswahl. Der Ablauf: Verkäufer besteht darauf erst eine Runde alleine zu fahren, dann übergibt er uns das Auto, macht einen Vorschlag wo man gut fahren kann und geht. Ohne persönliche Daten von mir.

Dann wurde der Radius größer: Autohaus in Aachen. Der Ablauf: Spontane Probefahrten gehen nicht, weil die rote Nummer reserviert werden muss. Also Termin vereinbart und Auto für 2 Stunden (!!) reserviert. Dann Personalausweis & Führerschein kopieren und abfahren.

Mein persönliches Probefahrtenhighlight: Autohaus Thüllen in Aachen: Der Ablauf: der eigentliche Verkäufer der Opelabteilung hat keine Zeit und schickt eine Mitarbeiterin der Hyundai-Abteilung. Fragen die, über das was auf dem Angebotszettel steht hinausgeht können nicht beantwortet werden. Erst mal zu Schreibtisch. Hier sitzen wir etwas über eine viertel Stunde (!!), weil Personalien irgendwo in den PC eingetippt werden müssen, Ausweise kopiert, Formulare vorbereitet und irgendwas unterschrieben werden muss. Außerdem braucht sie meine Handynummer. Im Falle eines Unfalles: 2.000,- € Selbstbeteiligung. Dann zum Auto. Sie will es aus der Ausstellungshalle fahren: springt nicht an. Sie holt ein Starthilfegerät: zu schwach. Sie holt ein anderes Starthilfegerät: Motor ist an, aber Wartungswarnung blinkt. Das Gaspedal ist ohne Funktion. Nach über einer halben Stunde Vorbereitung die Erkenntnis: aus der im Vorfeld vereinbarten (!!) Probefahrt wird leider nichts.

Zusammengefasst: Die Selbstbeteiligung bei einem selbstverschuldeten Unfall während der Probefahrt schwankt zwischen 500,-€ und 2.000,- €. Bei manchen (also den Eiflern ;) ) muss man nichts unterschreiben, manchmal erhält man auf die Frage nach der Selbstbeteiligung die Antwort “Das schauen wir dann mal”. Manchmal sitzt ein Verkäufer im Auto, meistens ist man alleine mit dem Auto. Manche Verkäufer fahren erst noch mal selber, manche nicht.

Bitte Feedback

 Posted by on 29. Mai 2009  Auto, Tanzen
Mai 292009
 

Da sich auf der Seite von “Tanzen an Erft und Rur” nichts bewegt (es hat sich ja hier zeitweise zum Watchblog entwickelt), habe ich eine Seite fertiggestellt, die im Laufe der nächsten vierzehn Tage online gehen soll. Schaut sie Euch vielleicht mal kurz an und gebt HIER ein kurzes (oder langes) Feedback. Die Seite findet Ihr vorläufig hier.

Danke schonmal im Voraus für jede Kritik…!

Kaufentscheidungen

 Posted by on 18. März 2009  Auto
Mrz 182009
 

Um die ersten Reperaturen an meinem Auto durchzuführen, brauchte ich neben den Ersatzteilen, die ich austauschen musste, zusätzlich Klebeband um die Teile, die ich im ersten Reperaturdurchgang noch nicht ausgetauscht habe zu fixieren. Zufällig sah ich im Plus schwarzes PowerBand (oder so ähnlich) in einer 1-Euro-Wühlbox liegen. Das habe ich dann einfach mal mitgenommen. “Wird schon reichen”, dachte ich.

Das war ca. zwei Wochen vor der Reperatur. Kurz nach der Reperatur kamen mir aber dann Zweifel, ob dieses Billigband die richtige Wahl ist. Es machte nicht den Eindruck, als würde es auch unter starker Belastung (Salz-/Regenwasser, Fahrtwind) halten. Also auf zum nächsten Baumarkt!

Da gab es eine Rolle mit 10 Meter Tesa Extra Power Universal gewebeverstärktem Klebeband für 5,99 €. 25 Meter kosten nur 2,- € mehr… Relativ viel für Klebeband, dachte ich. Also: nicht gekauft. Auf zum nächsten Baumarkt. Und siehe da: die 25 Meter Rolle kostet nur 7,49 €! 0,50 € weniger als im ersten Baumarkt. Das klingt schon besser. Ich wollte schon zugreifen, da sehe ich daneben eine Rolle mit 50 Metern des gleichen Bandes. Die doppelte Menge Klebeband kostet nur 2,- € mehr. Das verunsichert mich natürlich. Brauchen werde ich wahrscheinlich zwei Meter oder weniger. Aber das Preis-Leistungsverhältnis bei 50 Metern ist natürlich viel besser. Im Vergleich zur 10 Meter Rolle gibts die fünfache Bandlänge für nicht mal den doppelten Preis!! Naja, andererseits kostet die fünffache Menge fast doppelt soviel und ich brauche selbst von der kleinsten Rolle wahrscheinlich viel weniger als die Hälfte.

Ein echtes Dilemma. Die 10 Meter Rolle schließe ich wegen des miserablen Preis-Leistungsverhältnisses als Kaufkandidaten aus, obwohl es natürlich unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten die beste Wahl gewesen wäre. Aber jetzt: 25 oder 50 Meter? Preis-Leistungs- oder Kosten-Nutzen-Optimiert einkaufen. Während ich noch abwäge und abwechselnd mal zur einen, mal zur anderen Rolle tendiere, spüre ich das wachsende Unverständnis meiner mich begleitenden Freundin. Nach dem sie sich knapp fünf Minuten einige Argumente für und gegen die eine oder die andere Rolle angehört hat und genausogut weiß wie ich, dass die 50 Meter Rolle eine Investition fürs Leben wäre, die ich nie aufbrauchen würde, meint sie schließlich:

Komm, ich geb’ Dir die zwei Euro und dann nimmst Du die große Rolle.

Damit war die Entscheidung getroffen und ich bin überglücklich mal wieder eine Investition fürs Leben getätigt zu haben:

Übrigens habe ich gerade auf der Internetseite von Tesa gesehen, dass ich mich nicht nur für die richtige Länge, sondern auch für das richtige Band entschieden habe. Seht mal dieses Foto, das Tesa als Anwendungsbeispiel auf seiner Homepage zeigt. Vielleicht sollte ich meine Reperaturfotos mal dahin schicken, denn ich finde, bei mir sieht das schon deutlich professioneller aus ;)

 

2. Zwischenbericht

 Posted by on 9. März 2009  Auto
Mrz 092009
 

Lange ists her, seit ich das letzt mal vom Stand der Dinge bei der Autoreperatur berichtet habe. Hier will ich das nachholen, denn es hat sich einiges getan. So sah mein Auto bis mitte Februar aus:

Weil aber eine etwas längere Fahrt nach Norddeutschland anstand, sollten zumindest die wichtigesten Dinge kurzfristig instandgesetzt werden. Stoßdämpfer, Beleuchtung und Wischwasserbehälter standen auf dem Plan. Als Preis für die Stoßdämpfer hatte ich damals 300,- € anvisiert, da ich davon ausging, den Wechsel in einer Werkstatt machen lassen zu müssen. Doch das Glück war auf meiner Seite: am Ende blieben mir nur die reinen Materialkosten von 45,29 € an mir hängen :) Das war schon mal ein hervorragender Start. Nicht ganz so hervorragend war die erste Probefahrt. Weil ich keine Ahnung hatte, habe ich einfach irgendwelche Stoßdämpfer gekauft. Ich habe noch nicht mal Preise verglichen, sondern einfach blind bei dem Händler bestellt, bei dem ich alle Ersatzteile (außer dem Wischwasserbehälter) bestellt habe. Jetzt sind die Stoßdämpfer hinten hart wie Stein. Mit denen kommt fast Sportfahrwerkfeeling auf. Nur das ich das nie wollte :( Naja, wenn in ca. 5-8 Jahren die nächsten Stoßdämpfer hinten fällig sind, weiß ich ja, worauf ich achten muss :?

Bis dahin hatte ich selber allerdings noch keinen Finger gerührt. Das wollte ich bei den Arbeiten an der Front ändern. Hier ein paar Fotos:

Auto I

Auto II

Zu meiner Überraschung ist es uns am Ende auch wieder relativ problemlos gelungen, den Wagen wieder zusammen zu setzen. Zu Hause habe ich dann noch mit Tesa-Tape alle Teile gesichert und ich muss sagen: es sieht nicht mal schlecht aus :)

Wann ich die noch ausstehenden Reperaturen in Angriff nehme, weiß ich noch nicht. Alle nötigen Ersatzteile habe ich mittlerweile besorgt. Ich bin nur noch nicht sicher, wie ich mit dem Lackieren vorgehen soll… Ob ich die Teile unlackiert an das Auto montiere, oder ob ich sie selber lackiere… oder sogar lackieren lassen? Hat einer eine günstige Idee?

Auf jeden Fall ist das Auto jetzt wieder uneingeschränkt fahrtauglich. Das ist erst mal die Hauptsache :)

Und noch mal Auto

 Posted by on 29. Januar 2009  Auto
Jan 292009
 

Mittlerweile werde ich ab und zu gefragt, ob es hier eigentlich noch andere Themen außer meinem Auto geben wird. Ich kann nur sagen: ja, wird es! Aber hier jetzt noch einer zu meinem Auto. In der Seitenleiste gibt es ab heute eine Checkliste, in der Ihr verfolgen könnt, was an meinem Auto zu reparieren ist, was aktuell in Arbeit ist und was schon erledigt ist. Zu Beginn sieht die Liste wie folgt aus (grob nach Prioritäten sortiert):

Zu tun (geschätzte Kosten):

  • Stoßdämpfer (300,- €)
  • Blinker (20,- €)
  • Scheinwerfer (60,- €)
  • Wischwasserbehälter (100,- €)
  • Scheibenheber (150,- €)
  • Kotflügel (40,- €)
  • Stoßstange (60,- €)
  • Knarzen Hinterachse (300,- €)
  • Lackschäden (100,- €)
  • Lackieren Ersatzteile (100,- €)

In den Klammern seht Ihr die von mir geschätzten Kosten für den jeweiligen Posten. Mal schauen, wie das so hinkommt. Wenn alles ungefähr so läuft, wie ich mir das vorstelle, dann muss ich also noch mal 1230,- € in das Auto stecken, damit alles wieder einigermaßen in Ordnung ist. Weniger als ich anfangs befürchtet hatte, immerhin :-?

Wertentwicklung II & Lösung

 Posted by on 19. Januar 2009  Auto
Jan 192009
 

Am Wochenende ist die Entscheidung in Autofragen gefallen. Dazu gleich.

Zunächst war ich am Freitag noch mal mit meinem “alten” Fahrzeug bei der Werkstatt, die mein Auto im letzten Jahr instand gehalten hat, um noch mal nachzufragen, wie viel Geld nötig wäre, um den Wagen einigermaßen wiederherzustellen. 1.000,- € würden nicht reichen, so die wenig erbauliche Antwort.

Damit schien die Entscheidung gefallen. Ich erzählte dem Kfz-Meister von meiner Idee, den Wagen zu verkaufen und mir den gleichen noch mal zu kaufen. Ohne auf meine Kaufabsichten einzugehen, meinte er lachend, 600,- € würde er für den Wagen sofort auf den Tisch legen! Der Mensch verkauft keine Autos und kauft auch i.d.R. keine an.

Schließlich sind wir so verblieben, dass ich meinen Wagen behalte und wir den gemeinsam wieder flott machen.

Warum diese Entscheidung gar nicht sooo dumm ist: den gleichen Wagen noch mal zu kaufen (was ich beinahe getan hätte), wäre natürlich wenig zielführend gewesen (wenn man davon absieht, dass es mich glücklich gemacht hätte ;) ). Nach dem Ablauf der einjährigen Garantie stünde ich mit ca. 3.000,- € weniger da und ähnlichen Kosten und Problemen wie bei meinem jetzigen (denn Verschleißteilwechsel ist bei allen alten Autos früher oder später fällig).

Die von “Kommilitone” vorgeschlagene Lösung mit dem neuen Corsa habe ich am Wochenende kurz mit dem Händler angeschnitten. Möglich wäre das vielleicht (vorausgesetzt es gibt die Altwagenprämie für den Corsa, dass haben wir nicht mehr abschließend geklärt), aber dann wäre ich auch um 7.000,- € los. Angenommen ich würde die 7.000,- € für meine alte Karre bereithalten, hätte ich bei gleichbleibenden Kosten die Instandhaltung für die nächsten 4,5 Jahre gesichert.

Die Rechnung mag ein paar Milchmädchen-Anteile haben und nicht alle Faktoren berücksichtigen (insb. Wertverlust/Werterhalt), aber immerhin ist jetzt eine m.E. einigermaßen vernünftige Entscheidung gefallen, auch wenn sie dem einstimmigen Vorschlag meiner Umwelt, ich solle mein Auto schnellstmöglich loswerden, gänzlich widerspricht.

Wertentwicklung

 Posted by on 14. Januar 2009  Auto
Jan 142009
 

Weil ich (wen überrascht es) durchaus mit dem Gedanken spiele, mein Auto loszuwerden, habe ich mittlerweile verschiedene Stellen aufgesucht, die den Ankauf von Autos anbieten. Zunächst war ich beim größten Gebrauchtwagenhändler in der Gegend. Dazu gabs hier schon eine kurze Story. Er meinte, er könne mir, unabhängig davon, ob ich bei ihm ein neues Auto kaufe, für meins 200,- € geben. Nein, ich habe keine “0″ vergessen. Tatsächlich nur zweihundert Euro! Naja, wenigstens war es damit klar, dass es sich wirklich nicht lohnt, noch viel rein zu stecken.

Aber nach einem Blick in eine Online-Autobörse wurde ich doch stutzig. Auch wenn dort wahrscheinlich nur fromme Wünsche offenbart werden und weniger echte Preise, schien mir 200,- € jetzt etwas wenig. Zum Glück gibt es in Aachen immer diese Leute, die jeden mit “Ich kaufe Ihr Auto. Rufen Sie an!”-Karten versorgen und zum Glück gibt es meinen Opa, der die auch verwahrt. Also habe ich da mal einen angerufen. Erwartungsgemäß war die Sprachbarriere kaum zu überwinden, aber schließlich konnten wir uns doch darauf einigen, dass mehr als 200,- € drin seien, meine geforderten 1.000,- € aber total überzogen sind. Er würde mal vorbei kommen. Ich wiegelte ab. So dringend wäre es nicht. Er bat mich eindringlich nach meiner Adresse und ich schickte sie per SMS. Als ich dann weg war, kamen zwei Rückrufe aufs Festnetz: der erste, weil er wissen wollte, obs ein 4- oder 5-Türer ist und der andere, weil er meine Adresse haben wollte (die ich ihm per SMS geschickt hatte).

Zwei Stunden später stand er vor der Türe. Von Schmidt aus ist er mit dem Bus gekommen, sein eigenes Auto hat dort den Geist aufgegeben. Die Verhandlungen sind hart. Ein Fließheck kann er eigentlich gar nicht gebrauchen. Hätte er das gewusst, wäre er gar nicht aus Aachen gekommen (Hätte er auf mich gehört übrigens auch nicht!). 1.000,- € will er nicht geben. 800,- € auch nicht. Mehr als 500,- € seien nicht drin. Nach ewigen hin und her konnte ich ihn dazu bringen, den nächsten Bus zurück nach Hause zu nehmen. Also genauer gesagt: ich konnte ihn zum Bushof bringen. 500,- € blieb sein letztes Angebot. Ich könne ihn gerne anrufen.

Auf dem Rückweg bin ich dann mal beim Opelhändler vorbei gefahren. Er machte mir ein Angebot über 600,- €. Immerhin schon dreimal so viel wie das erste Angebot! Von da aus bin ich dann weiter zu einem kleinen Gebrauchtwagenhändler im Nachbarort, dem ich mein erstes Auto zu verdanken hatte, das seine Dienste noch immer in unserer Familie verrichtet. Sein Angebot: 650,- € bis 700,- €.

Ich könnte natürlich versuchen, dass Auto bei mobile.de loszuwerden. Aber wie groß stehen die Chancen wenn ich da in die Anzeige schreiben muss (bzw. mindestens beim Verkauf sagen muss):

leichter Frontschaden, voll fahrbereit;

Klima, el. FH vorne, Bremsen neu, Auspuff neu, Klima defekt, Fensterheber vorne rechts defekt, Zahnriemen fällig, Kofferraum undicht, Achsmanschette (oder so was in der Art) defekt

Ich hätte einen Opel Vectra BJ. 1997, 117.000km, 1,8l, 115PS in Aussicht… gefällt mir gut. Vom Händler mit (hoffentlich) einem Jahr Garantie. 3.000,- €. Wäre natürlich wieder genau das gleiche, wie mit meinem aktuellen Auto. Zumindest mittelfristig. Über das Corsa-Angebot von “Kommilitone” habe ich auch nachgedacht. Aber nach einigem hin & her habe ich mich entschieden, dass ich keinen Corsa / Kleinwagen möchte. Das das u.U. die vernünftigste Alternative gewesen wäre, ist mir bewusst…

Thema Auto
Was soll ich tun?

 Posted by on 12. Januar 2009  Auto
Jan 122009
 

Nach dem leichten “Unfall” bekam ich von “Philip” neben dem Link zu Blinker-eBay-Auktionen folgenden Tip:

Den Rest bekommste mit ner Spraydose heile.

Leider sieht es nicht ganz so gut aus. Ordentliche Delle im Kotflügel, Stoßstange kaputt, Scheibenwaschwassertank zerstört, sowohl Blinker als auch Scheinwerfer kaputt und Radkasten gebrochen. Das ist einiges. Dazu kommt noch der kaputte Scheibenheber an der Fahrerseite, ein seit ein paar Wochen hakendes Schloss (und es gibt nur dieses eine Schloss, dass den Zugang zum Wagen ermöglicht…), die Zentralveriegelungsfernbedinung ist schon von Anfang an kaputt, genauso wie die Klimaanlage. Dazu kommt ein leichter Ölverlust ODER erhöhter Ölverbrauch (auch schon von Anfang an) und ein leicht undichter Kofferraum. Das Zahnriemenwechselintervall ist abgelaufen. Außerdem sind neue Stoßdämpfer hinten erforderlich sowie eine Reperatur wegen des bekannten Schadens:

Auf der Habenseite hingegen steht: über ein Jahr TÜV/AU, neuer Auspuff, noch fast neue Bremsbeläge, neue Bremsleitungen/Schläuche hinten, vor kurzem  durchgeführter Ölwechsel (incl. neuer Filter). Es gibt am gesamten Fahrzeug keine Roststellen.

Laut ADAC hat mein Auto (in normalen Zustand) bei meiner Laufleistung von 140.000 km einen Restwert (Verkaufspreis auf dem Automarkt) von 2.500,- €. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen bei eBay/mobile.de und auf dem lokalen Gebrauchtwagenmarkt.

Was meint Ihr? Verkaufen, behalten, reparieren?

Die fälligen Reparaturen wären: Fensterheber (zw. 0 und 300,- €, je nach Ursache), Stoßdämpfer und Schden hinten (700,- €), Unfallschaden vorne (200-800,- €). Mittelfristig der Zahnriemen (150,- €) und (hoffentlich nicht) das Türschloss (??,- €). Alles andere kann bleiben wie es ist.

Was meint Ihr? Wieviel könnte ich für meinen Wagen (bei mobile.de bzw. an der Straße) noch bekommen? 100,- € würde ich noch mal für Scheinwerfer/Blinker und Kotflügel investieren (reicht für Neuteile bei eBay).

Ich bin für alle ernstgemeinten, konstruktiven Vorschläge dankbar… Ich bin im Moment etwas unschlüssig.