Allgemeines

Erfahrungen mit dem Kundendienst…

 Veröffentlicht durch um 12:55  Allgemeines
Dez 062010
 

… der ASEAG (und Rheinlandbus und TAETER Aachen)

Heute stand ich eine Dreiviertelstunde an einer Bushaltestelle und wartete auf einen Bus. Dann rief ich die Hotline der ASEAG an, um zu fragen, ob sich das warten noch lohnt und ob ggf. der Nachfolgebus noch kommen wird. Dort bat man mich kurz warten. Nach einer kurzen Wartezeit meldet sich mein Gesprächspartner wieder und teilt mir mit die zuständige Hotline sei im Moment besetzt. Er könne mir aber die Nummer geben, dann könne ich selber dort anrufen.

Ich rufe also selber dort an. Und höre die Ansage, die ASEAG habe neue Rufnummer und ich nutze eine alte. Also auf die Homepage geschaut. OK, das sein Unternehmen neue Nummern hatte, konnte der Mitarbeiter an der Hotline wirklich noch nicht wissen. Die neuen Nummern gibt es erst seit Juni 2009.

Also die neue Nummer gewählt. Nein, diese Linie bediene nicht die ASEAG. Da müsse ich mal bei Rheinlandbus Aachen anrufen. Immerhin gab man mir die Nummer.

Ich hatte beim Rheinlandbus Mitarbeiter ganz knapp die Chance mein Anliegen zu umreißen, da hing ich nach einem kurzem “Einen Moment bitte” in einer Warteschleife, aus der ich nach ca. zwei Minuten warten mit einem Besetztzeichen rausgeworfen wurde. Bei meinem zweiten Versuch hatte ich einen anderen Mitarbeiter am Apparat, der sich natürlich nicht erklären konnte, warum ich aus der Leitung geflogen bin. Nachdem ich mein Anliegen offenbart hatte, offenbarte er mir wiederum, dass sie diese Linie gar nicht befahren würden, dafür sei Taeter Aachen zuständig.

Diesmal habe ich mir die Hotline selber rausgesucht und hatte auch schnell einen freundlichen Taeter Mitarbeiter am Telefon. Der versprach die Sache zu klären und mich schnell zurückzurufen.

Zwei Minuten später der Rückruf. Der Bus sei mit 20 Minuten Verspätung in Aachen angekommen. Da er unmittelbar vor meiner Haltestelle seinen Startpunkt hatte, konnte er dort noch keine Nennenswerte Verspätung haben. Ich habe Zeugen dafür, dass ich vier Minuten vor der Planmäßigen Abfahrt des Buses an meiner Haltestelle war. Genau zu der Zeit, an der ich an meiner Haltestelle ankam, hätte der Bus nach einer längeren Pause an der 2 km entfernten Haltestelle losfahren sollen.

Es ist mir ein Rätseln, wie es sein kann, dass der Bus(fahrer) an mir vorbei gefahren sein kann, ohne dass er mich und ohne dass ich ihn gesehen habe. Und ehe jemand kommt und irgendwas von schlechtem Wetter erzählt: das ist schon das zweite mal, dass der TAETER-Bus nicht kommt.

Interessant übrigens der Lösungsvorschlag des TAETER Mitarbeiters: Nach 20 Minuten Wartezeit an der Haltestelle (also 20 Minuten Verspätung des Busses) darf man sich ein Taxi rufen und TAETER die Rechnung schicken. Die zahlen dann. Aber maximal 20,- €. Und nur wenn die interne Prüfung ergibt, dass die Verspätung nicht auf Wetterverhältnisse, Unfälle oder andere Verkehrsbehinderungen, die das AVV-Mitglied nicht zu vertreten hat, zurückzuführen sind.

Andersherum: wenn ich mir ein Taxi rufe, weil der Bus nicht kommt, täte ich gut daran, vorher mal die komplette Strecke des Busses abzugehen, um zu schauen, ob der Bus theoretisch hätte kommen können. Und dann sichere ich am besten alle Beweise, die auf Verschulden der Gesellschaft hindeuten, falls die interne Prüfung am Ende doch rausfindet, dass irgendwo eine Baustelle war, die der Bus unmöglich überwinden konnte.

Edit: Heute hatte ich abermals ein Telefonat mit einer “Bushotline”. Die Mobilitätsgarantie ist doch etwas besser, als von mir (und dem TAETER-Mitarbeiter) dargestellt. Sie übernimmt NRW-weit Taxikosten bis 20,- €, wenn ein Bus mehr als 20 Minuten Verspätung hat und die Verspätung nicht auf Streik, Unwetter, Naturgewalten oder Bombendrohungen zurückzuführen ist. Und das Antragsformular wirkt relativ unbürokratisch. Nähere Infos dazu hier.

Verkehrserziehung mal anders

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Okt 212010
 

Gestern hatte ich die Gelegenheit ein wenig vom Schweizer Fernsehprogramm sehen zu können. Auch Werbung.

Zur Zeit läuft in der Schweiz eine Kampagne gegen zu schnelles Autofahren. Ist ja eigentlich nichts neues. Man kennt solche und ähnliche Plakate ja aus allen Ländern. In Belgien läuft aktuell eine, wie ich finde, recht originelle Plakatkampagne gegen die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer:

Quelle: http://brf.be/nachrichten/national/118947/

In Deutschland sieht man aktuell Plakate von Autos nach einem Wildunfall und in Australien hat man schon vor Jahren im Rahmen der Kampagne “The Faster You Go, The Bigger The Mess” mit Hilfe von schockierenden Videos versucht, Autofahrer vom rasen abzuhalten (vgl. hier). Ähnliches gab es in England, dort wurde sogar ein 30-minütiger Film produziert, der in Schulen gezeigt werden sollte. Die Liste ließe sich wahrscheinlich fortsetzen, aber auch wenn die Kampagnen sich im Medium unterscheiden, in ihrer Professionalität und der Umsetzung, sie haben alle einen gemeinsamen Nenner: sie wollen schockieren und damit Lerneffekte erzeugen.

Ganz anders die Schweizer. Im Schweizer Raum läuft zur Zeit folgender Spot, den sich auch ganz empfindliche Gemüter ansehen können:


Ich bin nicht sicher, ob der Spot die beabsichtigte Wirkung erzeugen kann. Ich vermisse die Botschaft hinter dem Spot. Klar, “Fahr langsam” ist eine klare Botschaft. Aber eine Begründung der Forderung hätte dem Spot ganz gut getan. Und dafür hätten die Macher nur auf ihre  eigene Seite schauen müssen.

Aber: innovative Idee!

Vertragsbedingungen

 Veröffentlicht durch um 21:22  Allgemeines
Okt 192010
 

Ich setze mich zur Zeit aus verschiedenen Gründen mit diversen Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) auseinander. Der Verzicht auf die sog. “abstrakte Verweisung” ist bei der Auswahl der BU in aller Regel ein Grundsatzkriterium. Nur eine BU, die auf die abstrakte Verweisung verzichtet, ist (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ihr Geld wert. Behält sich ein Versicherer das Recht der abstrakten Verweisung vor, so prüft der Versicherer beim Eintritt einer Berufsunfähigkeit, ob die versicherte Person einen anderen, gleichwertigen Beruf ausüben kann, wobei gleichwertig in den jeweiligen Bedingungen näher definiert ist, oft als ähnlich in Einkommen und sozialem Ansehen. Kritisch ist das in mehrerlei Hinsicht: ob der Versicherer den möglichen Beruf ausüben möchte spielt genausowenig eine Rolle wie die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Denkbar ist schließlich, dass der Beruf, auf den verwiesen wird auf dem Arbeitsmarkt nicht vorhanden ist oder für den Versicherten aus anderen Gründen nicht wahrnehmbar (Entfernung).

Aus diesem Grund verzichten die meisten Versicherer grundsätzlich auf ihr Recht der abstrakten Verweisung.

Ich hatte vor kurzem einen älteren Vertrag der AachenMünchener (AM) mit Bedingungen vorliegen. In den Bedingungen von diesem Vertrag aus 2004 heißt es:

Berufsunfähigkeit [...] liegt nicht vor, wenn die [...] Person [...] eine andere [...] Tätigkeit ausübt [...]

(Hervorhebungen von mir; kompletter Auszug unten)

Der Abschnitt hat mich im ersten Moment stutzig gemacht. Bei nochmaligem lesen fiel mir allerdings auf, dass hier von keinem Potential die Rede ist, sondern von einer Tatsache. D.h. die AM behält sich hier das Recht vor, auf einen Beruf zu verweisen, den der Versicherte tatsächlich ausübt, nicht jedoch auf einen, den er ausüben könnte. Hier spricht man von “konkreter Verweisung”, die z.Z. kaum ein Versicherer ausschließt.

Beim Prüfen unterschiedlicher Verträge bin ich auch auf ein Angebot der Zurich gestoßen. Sie wirbt auf ihren Infoseiten zur Zeit u.a. mit folgendem [Quelle]:

Kundenfreundliche Bedingungen:

  • [...]
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung in den Berufsgruppen 1 bis 3
  • [...]
  • Organisatorische Hilfe bei Reha-Maßnahmen: Bei Eintritt des Versicherungsfalls organisiert Zurich kostenfrei die Möglichkeit zu einer Rehabilitations- und Berufsberatung durch anerkannte Fachleute
  • [...]

In den Bedingungen von 04/2010, die ebenfalls auf der Seite bereitgestellt werden, findet sich dann jedoch folgendes:

Kann die versicherte Person eine andere ihrer Ausbildung, Erfahrung und bisherigen Lebensstellung entsprechende berufliche Tätigkeit ausüben, liegt keine Berufsunfähigkeit vor“

(Hervorhebungen von mir; kompletter Auszug unten)

Das klingt mir schon eher nach abstrakter Verweisung, denn hier entscheidet laut den Bedingungen das Potential, nicht die tatsächliche Ausübung einer beruflichen Tätigkeit.

Noch krasser ist jedoch, wie sich das Werbeversprechen der “organisatorischen Hilfe” in den Bedingungen wiederfindet:

„Machen wir von der Möglichkeit der Verweisung auf eine vergleichbare, jedoch nicht konkret ausgeübte [...] Tätigkeit Gebrauch, so hat die [...] Person Anspruch auf eine Beratung zu Maßnahmen mit dem Ziel der beruflichen Integration [...]. Die Beratung werden wir [...] mit der Verweisung anbieten.“

Aber immerhin bietet die Zurich dann ausgesprochen großzügig an, dass sie „für die Dauer der Teilnahme an der Maßnahme, längstens jedoch für 36 Monate auf die Leistungsfreiheit“ verzichtet. Man bekommt also während der Phase der “organisatorischen Hilfe” immerhin seine Rente. Natürlich nur, wenn die nicht länger als 36 Monate dauert.

Seltsam dabei finde ich vor allem, dass die BU der Zurich durchweg als eine BU ohne abstrakte Verweisung dargestellt wird. Auch auf von unabhängigen Institutionen (vgl. hier). Entweder verstehe ich hier was falsch oder alle anderen…

Aus der AM (Stand: 01/2004):

§ 1 Was ist Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen?

(1) [...] eine Verweisung auf eine vergleichbare Tätigkeit kommt nur dann in Betracht, wenn diese im Sinne von Absatz 4 a) konkret ausgeübt wird (Verzicht auf Abstrakte Verweisung).

[...]

(4) a) Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen liegt nicht vor, wenn die versicherte Person nach Eintritt des in Absatz 1, 2 oder 3 beschriebenen Zustands eine andere, ihrer Ausbildung und Erfahrung sowie bisherigen Lebensstellung entsprechende Tätigkeit ausübt und sie dazu auf Grund ihrer gesundheitlichen Verhältnisse zu mehr als 50% in der Lage ist, (sic!)

Unter der bisherigen Lebensstellung ist die Lebensstellung in finanzieller und sozialer Sicht zu verstehen, die vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung gemäß Absatz 1 oder 2 bestanden hat. Die dabei für die versicherte Person zumutbare Einkommensreduzierung wird von uns je nach Lages des Einzelfalles auf die im Rahmen der höchstrichterlichen Rechtsprechung festgelegte Größe im Vergleich zum jährlichen Bruttoeinkommen im zuletzt ausgeübten Beruf, vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung, begrenzt.


Aus der Zurich (Stand: 04/2010) (Quelle):

§ 2 Was ist Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen?

(1) Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens 6 Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren zuletzt ausgeübten Beruf – so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war – auszuüben. Kann die versicherte Person eine andere ihrer Ausbildung, Erfahrung und bisherigen Lebensstellung entsprechende berufliche Tätigkeit ausüben, liegt keine Berufsunfähigkeit vor.

[...]

Machen wir von der Möglichkeit der Verweisung auf eine vergleichbare, jedoch nicht konkret ausgeübte berufliche Tätigkeit Gebrauch, so hat die versicherte Person Anspruch auf eine Beratung zu Maßnahmen mit dem Ziel der beruflichen Integration (z. B. Fortbildung, Umschulung, Integrationslehrgänge) durch uns oder durch von uns beauftragte anerkannte Fachleute. Die Beratung werden wir der versicherten Person mit der Verweisung anbieten.


Nimmt die versicherte Person an einer solchen Maßnahme mit dem Ziel der Wiedereingliederung in eine gesundheitlich geeignete neue berufliche Tätigkeit teil, dann verzichten wir für die Dauer der Teilnahme an der Maßnahme, längstens jedoch für 36 Monate auf die Leistungsfreiheit wegen der Verweisung auf eine vergleichbare Tätigkeit, sofern diese nicht konkret ausgeübt wird. Ausgenommen sind Fortbildungen an allgemeinbildenden Schulen. Die Maßnahme muss sobald wie möglich im Anschluss an die Beratung begonnen werden. Für den Zeitraum ab Eintritt der Berufsunfähigkeit im bisherigen Beruf sowie für die Dauer der Teilnahme an der Maßnahme zur beruflichen Integration, längstens jedoch für 36 Monaten, erbringen wir die versicherten Leistungen.

Die wirklich wichtigen Fragen

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Okt 142010
 

Gestern habe ich den Fehler gemacht und einfach ein bisschen durch die Fernsehprogramme geschaltet. Bei sternTV bin ich hängen geblieben. Ich höre ja immer mal wieder davon, dass der Herr Jauch ein guter Journalist sei und die Sendung ganz toll mache. Von ein paar Aussetzern abgesehen. Und Jauch, so habe ich mal gehört, wäre eigentlich auch ein guter Journalist.

Vielleicht war mein Fehler, genau zu der Zeit einzuschalten, als alle Sender ihre Programme wegen dem  Grubenunglück in Chile umstellten. Soweit ich weiß läuft sternTV ja live. Und auch sternTV hatte natürlich einen Reporter vor Ort, der irgendwas über die geretteten Kumpel sagen konnte. Und Jauch hatte, als guter Journalist, natürlich die brandheißen Fragen zur Hand. Die erste Frage lautete kurz und prägnant (sinngemäß): “Wie viele Kumpel sind zur Zeit aus der Grube gerettet?”

Leider gab es ein kleines technisches Problem, so dass man die Antwort des Mannes in Chile nicht von Beginn an hören konnte. Aber immerhin konnte der Mann in Chile die Storys erzählen, die er extra für das Interview vorbereitet hatte (auch wenn keiner danach gefragt hatte). Eine Reaktion von Jauch wegen des Tonausetzers gab es nicht. Die Frage blieb unbeantwortet.

Warum stellt der Herr Jauch eigentlich Fragen, wenn die Antworten scheinbar vollkommen egal sind und der Außenreporter Auslandskorrespondent sowie das erzählt, was er sich vermutlich vorher zurechtgeschrieben hat? Nächste mal wünsche ich mir als Überleitung: “Mal hören was mein Kollege von vor Ort für unsere Sendung vorbereitet hat.” Dann kann der Kollege erzählen und keiner merkt, dass Jauch eigentlich gar keine Fragen hat…

Einmal aufmachen bitte

 Veröffentlicht durch um 15:28  Allgemeines
Sep 082010
 

Heute klingelt es an meiner Tür:

Hallo, hier ist die Telekom. Einmal aufmachen bitte.

Oh, die Telekom. Ich gehe runter und öffne die Türe.

Hallo Herr xy. Diesmal kommen wir zu zweit.

Vor meiner Türe stehen ein Mann um die vierzig in schwarzem Outfit und eine jüngere Frau im Freizeitoutfit. Gut, dass der Herr mich nicht mit meinem Namen angesprochen hat, will ich ihm verzeihen. Aber dass er sich als die Telekom ausgibt, obwohl er weder die Telekom ist (ich habe sie mir zumindest immer anders vorgestellt) noch bei ihr angestellt ist finde ich irgendwie frech. Er ist doch nur einfacher Vertriebspartner. Wie ich darauf komme? Er ist der dritte seiner Art in den letzten eineinhalb Monaten.

Übrigens war ich selber einmal nicht zu Hause, als “die Telekom” hier bei mir war. Dafür aber jemand anders, der in gutem Glauben einen Vertrag unterschrieben hat. Unsere Internetverbindung sollte dadurch schneller werden und wir sollten 5 Euro sparen. Achja und laut Formular hätten wir zwar immer noch kein ISDN bekommen, wohl aber einen NTBA. Jetzt weiß ich auch, warum die Leute aus den Drückerkolonnen der Vertriebspartner nicht bei der Telekom angestellt sind.

Achja, anstatt 5 Euro zu sparen, hätte uns das neue Paket 5 Euro mehr gekostet. Und weil wir schon vorher den schnellstmöglichen DSL-Anschluss hatten,  hätte wir nichts gewonnen. Naja, außer dem Entertainpaket. Das war nämlich das uns verkaufte Paket. Leider können wir Entertain aufgrund der technischen Einrichtungen im Gebäude nur nutzen, wenn wir Kabel quer durchs ganze Haus legen.

Zum Glück gibts den Widerruf. Und die Mitarbeiter der Telekom an der Hotline waren sogar freundlich und darüber hinaus auch kompetent. Den NTBA haben wir jetzt natürlich auch nicht bekommen.

Keine Ahnung, ob der heute klingelnde Mensch mit ähnlicher Inkompetenz hätte glänzen können. Nachdem er mir kurz erläutert hat, dass er wegen der gleichen Dinge kommt, wie seine zwei Kollegen vorher, habe ich ihn gebeten zu gehen.

OK, wir melden uns bei Ihnen.

Meine Bitte, darauf zu verzichten hat er grinsend abgelehnt. Mein Nachbar stand neben mir und bat den Herrn, das Klingeln bei ihm direkt zu lassen.

Ok, dann melden wir uns bei Ihnen auch.

Laut mit seiner Partnerin palavernd zog er davon. Ich bin schon gespannt, wann wir das nächste mal von ihm hören…

Neulich Abend

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Jul 212010
 

Neulich Abend waren wir auf dem Weg vom Essen nach Hause. Wir waren zu viert im Aut0. Ich saß hinten. Es klang für mich wie nebenbei bemerkt als der Fahrer an einer Kreuzung, an der wir rechts abbiegen mussten meinte “Was ist das denn” und dann links abbog.

Wir fuhren eine Straße rauf, an der in unserer Fahrtrichtung links Parktaschen waren. In einer dieser Parktaschen lag ein Motorrad (oder ein Roller). Und wenig davon entfernt ein Mann. Mit dem Gesicht in seinem Blut. Und noch keiner war da. Wir hielten an. Die Aufgabenteilung war für mich ziemlich schnell klar: wir hatten eine Krankenschwester dabei und eine nach meinem Wissen mit solidem Wissen ausgestattete Ersthelferin. Also stieg ich zwar aus, blieb aber zurück. Die “Ersthelferin” rief sofort den Rettungsdienst. Zwischenzeitlich kam ein Radfahrer dazu, von dem ich glaube, dass er der hiesige Hausarzt ist.

Der Motorradfahrer lag einigermaßen stabil auf der Seite und stöhnte wie ein verletzter Volltrunkener (die Krankenschwester erklärte mir nachher, dass seien die normalen “Laute” einer unter Schock stehenden Person). Dann wurde es auf einmal hektisch: ein Auto mit Anhänger hielt an, eine junge Frau stieg aus und musste sich sichtlich anstrengen ruhig zu bleiben. Gelegentlich war sie kurz davor, die Beherrschung zu verlieren: es war die Tochter. Außerdem waren zwei weitere Personen im Auto. Eine davon war mutmaßlich die Ehefrau (so die Einschätzung meiner Mitfahrer; ich selber bin diesbezüglich unsicher). Sofort übernahmen sie das Zepter. Kümmerten sich irgendwie leicht unbeholfen um den Verletzten.

Der komischste Moment: die Tochter ruft:

Seitenlage! Mach mal Seitenlage! — Ihr habt doch alle den Führerschein!

Kurz nachdem die Forderung nach stabiler Seitenlage im Raum stand, war das Ziel der im Auto angereisten Familie des Verletzten, den Verletzten möglichst schnell ohne Rettungswagen weg zu bringen. Die Frau bat uns energisch den Krankenwagen abzubestellen, was auch problemlos möglich war. Sie alle seien Familienmitglieder und kümmerten sich jetzt darum. Dann haben die den Verletzten irgendwie ins Auto verfrachtet und weggefahren. Das Zweirad des Verletzten wurde auch sofort von einem der Autoinsassen weggefahren. Und schon standen wir alleine da. Nummernschilder haben wir vorsorglich mal notiert.

Mein Bedarf an (skurrilen) Notruf-Situationen ist damit für diesen Monat fürs erste gedeckt…

Neulich Nacht

 Veröffentlicht durch um 12:19  Allgemeines
Jul 162010
 

Es war zwischen 5 und 6 Uhr morgens und ich schlief in dieser heißen Sommernacht, als in dem großen Mietgebäude vier mal ein lauter Hilfeschrei zu hören waren gefolgt von einem lauten, massiven Klirren, das mich aus dem Schlaf riss. Meiner Einschätzung nach entweder das Klirren eines Stapels mit mindestens 10 Speisetellern oder das Einschlagen einer (Gebäude-)Fensterscheibe. Dann Ruhe. Der Schreck saß in allen Gliedern. Man konnte nicht genau zuordnen, ob die Schreie und das Klirren von drinnen oder draußen kamen. Es schien aber relativ nah zu sein.

Innerhalb der folgenden Minute wieder ein ebenso lautes, massives Klirren. Dann Ruhe. Alleine in dem Haus, in dem ich schlief waren mindestens zehn Parteien, die das Schreien, mindestens aber das Klirren ebenfalls gehört haben. Aber im ganzen Haus blieb es still. Wahrscheinlich Schockstarre, weil keiner wusste, was passiert war und ob man sich in Gefahr befindet. Dann hörte man jemanden vor dem Gebäude langgehen.

Innerhalb der nächsten 5 Minuten wieder ein Klirren, diesmal deutlich leiser. Und wieder Stille.

Im Zimmer liegt Parkettboden, der jeden Schritt mit einem deutlichen Knarzen quittiert. Die Balkontüre ist geöffnet. Liegenbleiben und warten? Gehen und riskieren gehört zu werden? Innerhalb von geschätzt zehn Minuten nach dem ersten Klirren bin ich im Kopf alle Optionen und aus Filmen bekannte Schreckensszenarien durchgegangen und wieder einigermaßen klar im Kopf. Es ist noch immer ruhig.

Ich stehe auf, verlasse das Zimmer mit der geöffneten Balkontüre. Der Boden knarzt. Ich habe mittlerweile mein Handy eingeschaltet und bin in einem Zimmer ohne nach außen offenes Fenster. Ich wähle die Nummer der Polizei. Ich schildere, was geschehen ist. Ich merke, dass meine Stimme leicht zittert. Noch bevor ich das dritte Klirren erwähnt habe unterbricht mich der Polizist.

Bis jetzt hat sich noch niemand sonst gemeldet. Eine Streife ist in der Nähe.

Das Gespräch ist beendet, ich gehe wieder ins Bett. Minuten später hört man abermals draußen jemanden gehen. Wenig später sieht man den Schein einer Taschenlampe und hört abermals eine Person. Ich erinnere mich, wie leicht man hier am Gebäude die Fassade raufklettern und die Balkone erreichen kann (Mainachterfahrungen). Ich entscheide mich, nachzusehen. Ich gehe auf den Balkon; ausgerüstet mit einer Blumenvase für langstielige Schnittblumen, die ich als zur Selbstverteidigung geeignet erkoren habe, aber in Wahrheit nur zu meiner psychologischen Beruhigung mitnehme.

Es ist dämmrig. Man kann weit sehen und ausreichend deutlich. Und ich sehe: niemanden. Ich schaue sehr genau. Der Wind hatte in einer der vorhergegangenen Nächte Bäume gegen das Haus geworfen, die jetzt hinter dem Haus lagen. Sie sorgten einerseits dafür, dass man deutlich hören konnte, dass es eine einzelne Person war, die dort gegangen war (oder mehrere mit deutlichem zeitlichen Abstand), andererseits dafür, dass man sich gut hätte verstecken können.

Ich blieb eine Weile, das Umfeld prüfend, auf dem Balkon, fand aber nichts Ungewöhnliches. Ich ging wieder ins Bett. In der verbleibenden Nacht wurde jedes Geräusch zum Schlafräuber.

Um 9 Uhr am morgen hörte man etwas, nachdem die ganze Nacht nichts besonderes zu hören war, das sich anhörte als trete jemand in Scherben. Ich ging sofort auf den Balkon. Die folgenden zwei Handlungsstränge liefen gleichzeitig ab:

1.
Eine männliche Person Anfang bis Mitte 20 sprinntet hinterm Haus entlang, springt über die im Weg liegenden Bäume und verschwindet in Richtung Park.

2.
Eine weitere männliche, für mich nicht sichtbare, Person telefoniert lautstark:

Schnell, der hat die ganze Wohnung verwüstet. [Adresse]. Hier liegt [ist] überall [??]. Der läuft gerade Richtung Park.


Fazit:

Ein Einbrecher, der in der Nacht einbricht, die Wohnung verwüstet und wartet, bis ein Bewohner zurückkommt? Wohl kaum. Die Story hinterm Ereignis bleibt im Dunkeln.

Wer hat vorher “Hilfe” gerufen?

Scheinbar hat tatsächlich niemand außer mir die Polizei verständigt (bei mindestens 10 Parteien, die das hören konnten).

Zivilcourage scheint eine Utopie zu sein. Aber das wussten wir ja schon

Essen in Aachen IV

 Veröffentlicht durch um 12:16  Allgemeines
Jul 082010
 

Die RWTH Aachen ist seit einiger Zeit um ein Wahrzeichen reicher und Studenten um eine Aufenthaltsgelegenheit in unmittelbarer Uninähe. Das SuperC mit dem C-Café. Neulich war auch ich mit Kommilitonen dort zu Gast. Im Angebot des Cafes findet man u.a. auch Müsli von mymuesli. Das wollte ich schon immer mal probieren und habe deswegen (trotz recht hohem Preis) mal einen Becher bestellt.

Man wählt im C-Café aus einer relativ kleinen vorhandenen Auswahl eine Müslisorte aus, bekommt eine kleine Tüte frische Milch dazu einen großen und einen kleinen Löffel. Den großen Löffel musste ich leider sofort reklamieren, denn der war nicht sauber.

Die Mitarbeiterin sah den Löffel an, sah die Verschmutzung, ging zum Löffelvorrat des Cafes und … begann zu suchen! Sie nahm mindestens drei mal einen Löffel in die Hand, begutachtete ihn und legte ihn beiseite. Schließlich fand sie aber immerhin einen sauberen, den sie mir geben konnte.

Zeit für eine neue Spülmaschine im Wahrzeichen??

esgehtunsallean.eu

 Veröffentlicht durch um 12:25  Allgemeines
Jun 062010
 

Eine aufwendig gestaltete Seite, die zu besuchen es sich schon alleine wegen des tollen Filmclips lohnt. esgehtunsallean.eu. Es gibt dort auch ein paar Tipps, wie man selber zum Umweltschutz beitragen kann.

Seite der Europäischen Kommission für Umwelt zur Kampagne für biologische Vielfalt . Detailansicht

Gute Idee! Dann spare ich ja nicht nur das Geld für die Waschanlage, wäre ja auch egoistisch, sondern spare Trinkwasser und schone so die Umwelt!

Warum haben Waschanlagen und Waschplätze eigentlich Benzin- und Ölabscheider, Schlammabtrennung und Filteranlagen?

Energieeffizienzanlyse

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Mai 162010
 

In der Fabriksporthalle, der kleineren der beiden Veranstaltungsorte von Hessen Tanzt, ist mir der aushängende Energieausweis aufgefallen.

Energieausweis

Ziel der Energiesparverordnung ist das Sparen von Energie. Ein grundsätzlicher Mangel am Energieausweis scheint mir daher die im Vordergrund stehende monetäre Betrachtung insbesondere bei den Empfehlungen zu sein.

Irgendjemand wird sich bei der Konzeption dieses Ausweises bestimmt was gedacht haben. Z.B. das wirtschaftliche Argumente kurzfristig schlagkräftiger sein könnten als rein ökologische.

Nehmen wir den Ausweis mal so wie er ist.

Stellen wir uns vor, jemand würde uns vorrechnen, wir könnten über 85% der Betriebskosten einsparen, wenn wir unser Eigentum modernisieren würden. Klingt gut. Wenn man uns aber dann vorrechnen würde, dass wir für diese Modernisierung die 22-fache jährliche Einsparung aufbringen müssten, würden wir wahrscheinlich länger überlegen müssen. Das wirtschaftliche Argument ist für dieses Bauwerk also nicht besonders schlagkräftig.

Interessant an dem Ausweis finde ich auch die Empfehlung, die Sparfunktion der Toilettenspülung konsequenter zu nutzen. Würde mich interessieren, wie man 1. zu der erforderlichen Annahme kommt, dass sie nicht konsequent genutzt wird und 2. wie man die Höhe der Einsparung kalkulieren kann.

Möglich wäre eine Befragung der Toilettengänger:
Frage 1: Blasen- oder Darmentleerung?
Frage 2: Sparfunktion genutzt?

Bei aller Kritik: den Energiepass derart aufbereitet öffentlich auszuhängen finde ich gut! Denn wer von Euch hätte gewusst, in welcher Höhe sich das Einsparpotential bei Altbauten bewegt?

Parkplatzsituation II

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Mai 132010
 

Es hat sich was getan! Die ParkplatzGehwegsituation hat sich verändert. Warum nicht gleich so?

Neue Markierung

Parkplatzsituation

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines, Auto
Apr 032010
 

Hier mal ein Bild von einem Parkplatz in der Eifelgemeinde Simmerath:

Parkplatz in Simmerath

Den Parkplatz gibt es da schon länger und er wurde auch immer rege genutzt. Zwischenzeitlich hat die Gemeinde eine Anpassung vorgenommen. Die Markierungen sind jetzt nicht mehr weiß, sondern dunkel grau.

 

Neue Markierung(Bild mit der Maus berühren, für weitere Ansicht)

Jetzt passt das Kontrastverhältnis von Markierung zu Untergrund perfekt zu dem direkt nebenan liegenden Parkplatz der Raiffeisenbank. Vielleicht fragt man sich, woher die Gemeinde das Geld für diese modische Anpassung nimmt.

Ein Bekannter von mir bekam kürzlich die Antwort an die Windschutzscheibe gesteckt. Und zwar in Form eines Strafzettels für parken auf dem Parkplatz Bürgersteig. 25,- €. Ein Anruf bei der Gemeinde blieb ohne Erfolg. Von einem unmittelbar am Parkplatz Bürgersteig tätigen Gewerbetreibenden erfuhr ich, dass die Gemeinde kurz nach der farblichen Anpassung Infozettel an alle ab dann dort parken Autos geheftet hat, mit dem Hinweis, dort sei von nun an nicht mehr zu parken. Leider hat mein Bekannter diese Aktion verpasst. Verpasst hat die Gemeinde leider auch das Geld für die Infozettel und deren Verteilung in ein Hinweisschild/Halteverbotsschild zu investieren. Dann wüssten jetzt auch die Bescheid, die in der Zeit der Hinweiszettel den Parkplatz Bürgersteig nicht zum Parken genutzt haben.

Aber was soll das Klagen? Das Geld von all’ denen, die das Knöllchen brav bezahlen lässt sich ja auch ganz prima anlegen! So hat sich das Überpinseln und Zettelverteilen allemal gelohnt.

Anmerkung: Die Umwandlung der Parkzone in Bürgersteig an sich will ich nicht kritisieren. Es handelt sich um eine Maßnahme, die meines Wissens vor allem den Bewohnern der nahegelegenen Seniorenresidenz zugute kommen soll, denn die hatten (wie auch alle übrigen Passanten) keine Möglichkeit diese Stelle auf einem Bürgersteig zu passieren, weil an beiden Straßenseiten Parkplätze so weit auf den Bürgersteig reichten, dass er nicht mehr zu passieren war (insb. mit einem Rollator oder auch Rollstuhl).

TNT 2010

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Feb 212010
 

Gestern in Aachen in der M6: Toni Mono!

Tony Mono mit zwei seiner AssistentinnenBild: http://www.einslive.de/comedy/tony_ferienspecial/

Wir wussten im Vorfeld nicht so recht, was uns erwartet. Eine Show mit “Wettervorhersongs” und ein paar Coversongs hat das Potential echt… schlecht zu werden. Wenn noch jemand die Chance bekommen sollte, die Toni Mono Tour 2010 besuchen zu können: AUF JEDEN FALL HINGEHEN! Der absolute Hammer!!

Essen in Aachen III

 Veröffentlicht durch um 01:18  Allgemeines
Feb 162010
 

Neulich war ich, wie nicht selten in den letzten Jahren, in Aachen essen. Nachdem wir bestellt hatten, mussten wir kurz noch mal überdenken, ob das Lokal die richtige Wahl war, denn außer uns gab es, neben zahlreichen anderen, auch diesen Gast: Continue reading »

Winterzeit

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Feb 012010
 

Im letzten Jahr schrieb ich erst etwas später im Februar vom “Wintereinbruch”. Dieses Jahr verschwanden wir schon viel früher unter der weißen Decke. Zum Vergleich hier zwei Bilder mit dem gleichen Motiv wie letztes Jahr:

(mit der Maus berühren für Bild von 2009)

(mit der Maus berühren für Bild von 2009)

Und hier noch der erste (und bis jetzt einzige) Schneemann, den ich dieses Jahr “live” gesehen habe. Ich weiß nicht, ob es eher für google oder eher für den Schneemann spricht, aber google erkennt das Schneeman-Gesicht sogar als Gesicht! Nur leider weiß ich keine Kontaktdaten die ich angeben könnte…

(mit der Maus berühren für Alternativansicht)


Und noch eine kleine Impression einer Waldwanderung in der Eifel:

Internetsorgen

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Jan 182010
 

Vor kurzem wurde unser Internetanschluss von einer 1.000er Leitung auf eine 6.000er Leitung umgestellt. Seitdem funktioniert die Internetverbindung nicht mehr zuverlässig. Nach einigen Telefonaten mit der Telekom, schickten die einen Technicker raus. Der sagte schon bevor er zu messen began, er tippe auf das Modem als Ursache, denn viele alten Modems kommen mit den “großen” Leitungen nicht zurecht. Seine Vermutung wurde durch seine Messung bestätigt und kostete mich, da der Fehler nicht bei der Telekom lag, 80,- €. Ich frage mich, warum man mir an der Hotline den Hinweis nicht gegeben hat. Hätte eine Menge Zeit und Geld sparen können.

Jetzt, da das Problem bekannt war, stand also die Anschaffung eines neuen Modems an. Ein Kommilitone empfahl mir, ein gebrauchtes zu kaufen. Er riet mir, nachdem ich meine Anforderungen geschildert hatte, zu einem Speedport W701V. Dieser sei baugleich mit irgendeiner Fritz!box von avm und könnte in eben diese “umgewandelt” werden. Damit hätte man Qualität von avm zum günstigen Preis.

Also auf zu eBay und so ein Ding gekauft. Drei Tage später wars schon da und das erste was ich machte: auspacken, an den Computer anschließen und in eine Fritz!box verwandeln. Leichter gesagt als getan

Schritt 1: VMware Player runterladen und installieren. Kein Problem.

Schritt 2: Fertiges Ubuntu Image runterladen, das schon alle für das “fritzen” der Box benötigten Daten enthält. 600MB bei instabiler Internetverbindung… da kommt Freude auf!

Schritt 3: Das Image in der Virtuellen Maschine starten und dann die virtuelle Umgebung so konfigurieren, dass sowohl die Internetverbindung (per WLAN) als auch der Zugriff auf die Speedbox (per LAN) funktionieren. Eine kleine Herausforderung, wenn man noch nie mit virtuellen Maschinen gearbeitet rumhantiert hat.

Schritt 4: Mein erstes mal in Linux (abgesehen von ein paar kurzen Probeausflügen in das Reich des Pinguins). Dank haarkleiner Beschreibung läuft alles einigermaßen reibungslos. Nach nur 2-3 Stunden Vorarbeit ist es soweit: die neue Firmware wird auf die Box übertragen…

Schritt 5: … und bricht nach der Hälft ab 8-O Jetzt ist guter Rat teuer: weder unter Windows noch unter Linux schaffe ich es, die Box anzusprechen. Auch das Recover-Tool von avm hilft nicht. Nach insgesamt 5-6 Stunden breche ich ab. Die Box ist nicht mehr zum leben zu erwecken. Ich habe mich damit abgefunden, eine neue kaufen zu müssen.

Schritt 6: Am nächsten morgen ein letzter Versuch. Mit einer Anleitung aus dem IP-Forum versuche ich mit Hilfe des TotalCommanders die Box zu retten. An Erfolg glaubte ich selber nicht mehr, als er sich dann doch unverhofft einstellte: das Übertragen irgendwelcher Daten auf die Box hat funktioniert und die Box läuft wieder. Zu meiner Überraschung sogar als Fritz!box!

Schritt 7: Das Duo aus altem Netgear RangeMax Router und noch älterer Fritz!BoxSL kann in Rente gehen. Von jetzt an versorgt mich der Speedport W701V (oder besser gesagt die Fritz!box 7170) mit drahtlosem Internet.

Schritt 8: Auf dem Speicher suche ich die Netgear-Originalverpackung, um den alten Router zu verstauen. Der riesengroße “Netgear”-Schirftzug ist kaum zu übersehen. Ich hebe sie auf und bin erstaunt über das immense Gewicht der leeren Verpackung. Ein genauer Blick schafft Klarheit: es ist nicht die Verpackung vom Router, sondern eine vom Netgear DSL-Modem, das ich vor über einem Jahr nach einem Blitzschlag als Übergangslösung gekauft hatte! Leider hatte ich das komplett vergessen. Den Neukauf hätte ich mir also genauso sparen können, wie die ganze Zeit die für die Einrichtung darufgegangen ist, wenn ich einfach das fast neue, nur zwei Tage benutzte Modem vom Speicher genommen hätte… :-?

Rücksendung

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Jan 032010
 

Weihnachten ist gerade vorbei, da beginnt auch schon der Umtauschfrust. Ich hatte dieses Jahr u.a. einen USB-Stick unter den Weihnachtsbaum gelegt. Und zwar einen von “Super Talent”. Noch nie davon gehört? Ich auch nicht! Aber die bauen einige sehr schöne USB-Sticks, die vor allem wasserfest sind! Ich habe mich daher für einen von denen hier entschieden.

Die erste Überraschung nach Erhalt via Amazon: nirgends auf der Verpackung stand irgendein Hinweis darauf, dass der Stick wasserfest ist.

Die zweite Überraschung nach dem Auspacken: nirgends in der Verpackung gabs einen Hinweis auf die angebliche Wasserresistenz… Ob man sich im Zweifel wohl auf die Angabe auf der Herstellerwebseite berufen könnte?

Und die dritte Überraschung bescherte uns der Stick beim ausprobieren: an 4 PCs wollten wir den Stick ausprobieren. Beim ersten kein Problem. Beim zweiten und dritten passte der Stick (selbst mit zurückhaltender Gewalt) nicht in den Port und beim dritten (IBM Thinkpad) hakte er ziemlich.

Er ist jetzt auf dem Weg zurück zu Amazon. Der Ärger mit der Rücksendeprozedur hält sich übrigens sehr in Grenzen: Amazon hat ein wirklich einfaches und komfortables Rücksendesystem! Sollte sich Freecom vielleicht mal was abschauen ;)

 Veröffentlicht durch um 00:00  Allgemeines
Jan 012010
 

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DVD-Cover

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Dez 232009
 

Neulich war ich im Elektrofachmarkt meines Vertrauens um die Ecke und sah folgende DVD:

Zwei Filme mit Julian Moore im Paket für 9,99 €. Nicht unbedingt einen Blogeintrag wert. Auch der Aufkleber “Mit Wendecover ohne FSK” ist mitlerweile wahrscheinlich den meisten schon mal begegnet. Bin mir zwar nicht sicher, ob es bei einem derart billig aufgemachten “collector’s pack” Sinn macht, denn ein Kunstwerk ist das Cover auch ohne den FSK-Button nicht, aber jedes Feature will schließlich beworben werden. Und da die DVDs (laut Cover) außer den Filmen keine Extras bieten, ist das Wendecover tatsächlich das größte (weil einzige) Feature.

Aber einen Blogeintrag war mir dann die Rückseite der DVD wert. Scheinbar handelt es sich um ein “collector’s pack” mit den beiden Filme “Die Vergessenen” und “Das Gesicht der Wahrheit”, in denen jeweils Juliane Moore eine Hauptrolle spielt. Es gibt scheinbar auch ein “collector’s pack” mit den Filmen “Sind wir schon da?” und “Sind wir endlich fertig?” mit Ice Cube in der Hauptrolle. Warum ich das erzähle? Keine Ahnung, aber scheint irgendwie wichtig für das vorliegende pack zu sein:

zum vergrößern klicken!

Oder könnt Ihr mir die Verbindung zwischen der Inhaltsbeschreibung und den Bildern sowie den DVDs in der Hülle erklären?

Danke für Ihr Verständnis!

 Veröffentlicht durch um 23:59  Allgemeines
Dez 202009
 

Ich gebe zu, der Baustellenschild-Vergleich im letzten Beitrag war unglücklich gewählt. Aber es gibt zum Glück andere Beispiele, die zur Illustration dessen herhalten können, was ich im letzten Beitrag zum Ausdruck bringen wollte. Vor längerer Zeit war ich am Bahnhof und fand am Gepäcktransportband folgendes Hinweisschild:

Bahnhofsschild


Anstatt sich dafür zu entschuldigen, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist die Transportbänder zur Verfügung zu stellen, erwartet man schlicht “Verständnis”. Der Mechanismus ist ähnlich wie bei Schildern der Sorte “Vielen Dank fürs Schuhe abtreten” an einer Eingangstüre. Hier wird nicht der Dank ausgesprochen und auch keine Entschuldigung. Hier wird lediglich der Eindruck erzeugt, der Ausfall der Gepäckbänder liege nicht in der Verantwortung der DB. Und wenn keine Verantwortung trägt, kann braucht man sich auch nicht zu entschuldigen. Und dafür muss selbstverständlich Verständnis erbracht werden.

Es geht auch anders. Sogar bei der Bahn. Auf dem gleichen Schild findet sich nämlich folgende Übersetzung:

“Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.” Klingt doch gleich viel freundlicher!

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